Cecilia Strüber über ihre Arbeit als Zerspanungsmechanikerin

Cecilia Strüber, Zerspanungsmechanikerin, über Ihre Arbeit bei Heraeus
Cecilia Strüber, Zerspanungsmechanikerin

„Als Zerspanungsmechanikerin forme ich Bauteile für medizinische Produkte aus Edelmetallen. Konkret bediene ich zwei Maschinen, auf denen ich Elektroden und Komponenten drehe. Dabei kommt es auf eine gute Qualität meiner Arbeit an. Denn wir produzieren Komponenten für Geräte, die helfen, Leben zu retten. Da muss alles stimmen.“

Meine Arbeit trägt dazu bei, Leben zu retten. Denn die Bauteile, die wir herstellen, werden später in wichtigen medizinischen Produkten wie Herzschritt- machern eingesetzt. Das macht mich schon ein bisschen stolz. Ich habe das Gefühl, einen kleinen Beitrag zu leisten, lebensbedrohlich erkrankten Menschen zu helfen.

Deshalb mache ich bei der Qualität auch keine Abstriche, da bin ich schon sehr penibel. Und ich denke immer wieder darüber nach, was wir hier noch verbessern können. Das wird bei uns auch gefördert, beispielsweise über das Verbesserungsmanagement. Mithilfe einer Ideentafel sammeln wir Vorschläge. Eine Idee von mir wird gerade geprüft. Es geht um die Vereinfachung von Produktionsschritten, die durch eine genaue Analyse der eigentlichen Fertigung aufgezeigt werden sollen. So ließen sich auf einfachste Weise rund 25 Prozent Kosten einsparen – ohne Qualitätsverlust.

Es ist schön, dass wir diese Freiheiten haben. Überhaupt sind wir in unserem Team fast wie eine kleine Familie. Wir helfen und unterstützen uns, wo immer es geht. Und auch die Perspektiven sind gut, derzeit studiere ich zusammen mit meinem Mann per Fernstudium Maschinenbau. Ihn habe ich übrigens auch bei Heraeus kennengelernt.

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