Dr. Michael Rohde über die Produktentwicklung bei Heraeus

Dr. Michael Rohde, Laborleiter, über seine Arbeit bei Heraeus
Dr. Michael Rohde, Leiter elektrochemisches Labor

„Hier bei Heraeus kann ich im wahrsten Sinne des Wortes etwas bewegen. Unser Ziel ist es, die Reichweite von Elektroautos zu vergrößern – und wir sind auf einem guten Weg.“

Nach meinem Chemiestudium an der Universität Freiburg im Breisgau habe ich mich bei Heraeus beworben. Das Technologieunternehmen hatte ich einige Zeit zuvor bei einer Absolventenmesse in Frankfurt kennengelernt. Die Möglichkeiten, die mir damals aufgezeigt wurden, haben mich beeindruckt.

Bereits während meines Vorstellungsgesprächs wusste ich, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin. Heraeus hatte damals ein eigenes Start-Up zum Thema „Battery“ ins Leben gerufen. Die Vorzeichen für dieses neue Geschäftsfeld könnten nicht besser sein: Elektroautos sind auf Deutschlands Straßen noch ein seltener Anblick – ein Faktor ist die aktuell noch sehr geringe Reichweite. Im Heraeus Start-Up Battery gehen wir das Thema an und erarbeiten eine Lösung für Lithium-Ionen Batterien.

Meine Aufgabe als Laborleiter ist einerseits der Bau von Testbatterien und die Interpretation ihrer Leistungsdaten. Andererseits stehe ich in engem Kontakt mit meinen Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen sowie mit externen Laboren. Gemeinsam mit meinen Kollegen habe ich es geschafft, dass die Markteinführung von Porocarb® in greifbare Nähe rückt. Porocarb® ist ein poröser Kohlenstoff, der die ionische Leitfähigkeit in Elektroden verbessert. Aktuell optimieren wir das Produkt für weitere hocheffiziente Batteriesysteme. Bei Heraeus kann ich also im wahrsten Sinne des Wortes etwas bewegen.

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