Dr. Mireille Maenhoudt über ihre Tätigkeit als Leiterin Forschung & Entwicklung

Dr. Mireille Maenhoudt über ihre Tätigkeit als Leiterin Forschung & Entwicklung
Dr. Mireille Maenhoudt, Leiterin Forschung & Entwicklung

„Bei Heraeus wird Innovation großgeschrieben. Ein „Geht nicht“ gibt es hier nicht. Denn Innovationen brauchen Freiheit – und genau die ermöglicht Heraeus seinen Mitarbeitern.“

Frau Dr. Maenhoudt, wieviel Innovationskraft steckt in Heraeus?

Innovationen sind unerlässlich für Heraeus. Hier weiß man, dass Innovationen nur dann entstehen können, wenn man den Mut hat, Altes zu hinterfragen und gegebenenfalls durch Neues zu ersetzen. Zeitgleich räumt Heraeus seinen Mitarbeitern viele Freiräume ein. Nur so kann überhaupt innovativ gedacht und gehandelt werden.

Gemeinsam mit Ihrem Team bei Heraeus Electro-Nite ist Ihnen erst kürzlich ein Durchbruch gelungen.

Genau. Ich bin bei Heraeus Electro-Nite als Head of Corporate R&D in unserem Headquarter im belgischen Houthalen verantwortlich für die weltweite Entwicklung innovativer Sensoren für die Stahl-, Aluminium- und Gießereiindustrie. Speziell die Stahlindustrie ist sehr energieintensiv. Uns ist es gelungen, neuartige Sensoren zur bedarfsorientierten Temperaturmessung für Elektrolichtbogenöfen zu entwickeln. Diese Sensoren ermöglichen eine genauere Bestimmung der notwendigen Energie, um die erforderliche Endtemperatur zu erreichen. Dadurch können wir Schmelzvorgänge verkürzen. Jede Minute, die in diesem Prozess gewonnen wird, kann immense Energieeinsparungen bedeuten. Durch den weltweit effizienten Einsatz unseres neuen Sensors konnten wir Einsparungen erzielen, die dem jährlichen Stromverbrauch bis zu einer Million europäischer Haushalte entsprechen.

Was zeichnet Heraeus – abgesehen von der Innovationskraft – noch als Arbeitgeber aus?

Ich habe mich bewusst für Heraeus als Arbeitgeber entschieden und zwar aus mehreren Gründen: Hier wird Zukunft gestaltet – wir entwickeln regelmäßig neue Technologien. Heraeus Electro-Nite war eine der ersten Firmen in der Entwicklung von Einweg-Sensoren – das hat es für mich als Physikerin zusätzlich spannend gemacht. Und auch die Tatsache, dass Heraeus international aufgestellt ist, finde ich wichtig für die persönliche, aber auch für die Entwicklung des Unternehmens.

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