Panagiotis Tilentzidis über seine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben

Panagiotis Tilentzidis, Mechatroniker, über seine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben
Panagiotis Tilentzidis, Mechatroniker

„Wir bei Heraeus sind wirklich ein Team: Nach meinem Sportunfall haben meine Vorgesetzten und Kollegen alles getan, um mir die Rückkehr an meinen alten Arbeitsplatz zu ermöglichen.“

Herr Tilentzidis: Seit wann arbeiten Sie bei Heraeus?

Ich bin seit 2008 bei Heraeus – allerdings mit einer Unterbrechung: Im Mai 2010 hatte ich einen Unfall mit meinem Mountainbike und bin seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Ein gutes Jahr später kam ich wieder zurück. Ich wollte so schnell wie möglich wieder selbstständig werden, und Heraeus hat mich dabei unterstützt.

Welche Tätigkeit üben Sie aktuell bei Heraeus aus?

Ich mache den gleichen Job wie vor dem Unfall, nur arbeite in einem speziellen Stehrollstuhl. Ich bin Mechatroniker in der Abteilung Medical Components. Zu meinen Aufgaben gehört die Steuerung und Überwachung sowie die Instandhaltung und Wartung von Beschichtungsanlagen. Außerdem arbeite ich mit den Ingenieuren im Team an neuen Beschichtungslösungen und Prozessabläufen.

Welche Hürden standen Ihrer Rückkehr im Wege?

Keine unüberwindbaren. Schon kurz nach dem Unfall bildete sich ein Team bei Heraeus, um meine Rückkehr an meinen alten Arbeitsplatz zu ermöglichen. Zum Team gehörten die Heraeus Sozialberatung und meine Vorgesetzten, aber auch aus anderen Abteilungen kamen viele kreative Ideen. Es wurden zum Beispiel Türen umgebaut, ebenso wurden die Zeiterfassung und die Anlagen, an denen ich arbeite, angepasst. Die Kosten dafür hat Heraeus gemeinsam mit der Agentur für Arbeit getragen. Für dieses Engagement und die Hilfsbereitschaft bin ich sehr dankbar. Dass mich Heraeus von Anfang an zurückhaben wollte, hat mir Sicherheit gegeben und mich gestützt.

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