Stefanie Kreß über ihre Arbeit als Lean Coach

Stefanie Kreß, Lean Coach, über ihre Arbeit bei Heraeus
Stefanie Kreß, Lean Coach

„In meiner Funktion als Lean Coach helfe ich meinen Kollegen auch mal über den Tellerrand ihrer eigenen Abteilung zu schauen. Das Gleiche gilt übrigens auch für mich: Durch die vielen Möglichkeiten, die mir Heraeus bietet, lerne auch ich ständig Neues hinzu.“

Ich habe bei Heraeus alles von der Pike auf gelernt: Angefangen hat meine Laufbahn dort im Jahr 2006 – damals habe ich meine Ausbildung zur Chemikantin gemacht. Danach habe ich mich an der Abendschule zur staatlich geprüften Technikerin weitergebildet. Ich habe mich damals bewusst für Heraeus als Arbeitgeber entschieden. Seit 2010 arbeite ich nun im Lean Management, aktuell bei Heraeus Sensor Technology. Hier werden mikrostrukturierte Dünn- und Dickschichtsysteme aus Edelmetall hergestellt, die beispielsweise im Automotive-Bereich zum Einsatz kommen.

Oft macht man im Alltag Dinge, weil man sie immer schon so gemacht hat. Meine Aufgabe als Lean Coach ist es permanent nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Mithilfe der 5-S-Methode (5 S steht für Sortieren, Strukturieren, Säubern, Standardisieren, Sichern) schaue ich deshalb, ob die Arbeitsplätze und –abläufe meiner Kollegen in der Produktion noch optimaler eingerichtet werden können. Und das ist nur der Anfang.

In meinem Job kann ich die Erfahrungen, die ich während meiner Ausbildung gesammelt habe, aktiv einbringen. Bereits dort war Lean ein Thema. Ein kleines Beispiel: Wir arbeiten bei Heraeus in mehreren Schichten. Wenn jeder Mitarbeiter das Werkzeug nach der Benutzung wieder an die gleiche Stelle zurücklegt, muss der nächste Kollege nicht erst lange danach suchen. Als Lean Coach versuche ich meinen Kollegen solche vermeintlichen Kleinigkeiten aus dem Arbeitsalltag ins Bewusstsein zu rufen. Denn letztlich verschaffen wir uns dadurch einen Wettbewerbsvorteil: Durch kürzere Durchlaufzeiten in den Kernprozessen kann der Kunde die Produkte schneller erhalten.

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