Tim Protzmann über seinen Direkteinstieg bei Heraeus

Tim Protzmann, Entwicklungsingenieur, über seine Arbeit bei Heraeus
Tim Protzmann, Entwicklungsingenieur

„Als Entwicklungsingenieur habe ich die Chance, Zukunft aktiv mitzugestalten. Wir geben uns hier bei Heraeus nicht mit dem Ist-Zustand zufrieden, sondern treiben die Weiterentwicklung jeden Tag aufs Neue aktiv voran.“

Herr Protzmann, warum haben Sie sich für Heraeus als Arbeitgeber entschieden?

Ich habe hier als Berufseinsteiger die Möglichkeit, an Zukunftsthemen zu forschen. Das Thema 3D-Druck hat mich schon immer fasziniert. Bei Heraeus ist die Anwendung additiver Fertigungsverfahren mit Metallen bereits geübte Praxis. Das heißt für mich, dass ich hier auf einen großen Erfahrungsschatz treffe. Meine Kollegen fordern und fördern mich also gleichermaßen.

Was fasziniert Sie am Thema 3D-Druck?

Durch das additive Verfahren eröffnen sich uns Ingenieuren ganz neue Möglichkeiten. Auf Basis von digitalen 3D-Konstruktionsdaten können wir komplexe Bauteile Schicht für Schicht entstehen lassen. Die Ergebnisse sind beeindruckend: In der Luft- und Raumfahrt werden verbesserte Teile verwendet, die das Gewicht reduzieren und dadurch die Kerosinkosten senken.

Heraeus hat im Bereich 3D-Druck ehrgeizige Ziele…

Wir wollen Vorreiter beim 3D-Druck mit hochschmelzenden Metallpulvern aus Edelmetall- und Sondermetalllegierungen werden. Denn wir sind überzeugt, dass das Material einen entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften eines gedruckten Objekts hat. Dank unserer langjährigen Erfahrung in der Herstellung von Metallpulvern einerseits und dem Verständnis für die additive Fertigung andererseits sind wir bei Heraeus das entscheidende Bindeglied zwischen Idee und Umsetzung.

Haben Sie im Team schon erste Meilensteine erreicht?

In der Tat. Vor kurzem wurde am Fraunhofer Institut in Augsburg die Steuerdüse eines Satelliten aus einer Platin-Rhodium-Legierung gedruckt – mit unserem Edelmetall-Pulver. Diese Steuerdüse hat dabei in Tests genauso gut abgeschnitten wie eine herkömmlich hergestellte Düse. Das gibt uns weiteren Antrieb, denn noch vor ein paar Jahren hätte das niemand für möglich gehalten.

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