Wasserstoffökonomie als Energiekonzept der Zukunft

Mit Wasserstoff weg von Kohle, Gas und Öl: Aus erneuerbaren Energien CO2-frei gewonnen, hat grüner Wasserstoff das Potenzial als regenerativer Energieträger unser Energie-, Wärme-, Wirtschafts- und Verkehrssystem zu defossilisieren.

Material entscheidend für Wasserstoffökonomie

Der erfolgreiche Hochlauf einer nationalen und europäischen Wasserstoffökonomie hängt auch von einem effizienten Materialeinsatz ab. Dies gilt insbesondere für Edelmetalle, die in der sogenannten PEM (Protonenaustauschmembran) Technologie zum Einsatz kommen. Eines dieser Edelmetalle ist Iridium – es ist extrem selten, aber im Prozess der Wasserstoff-Herstellung unverzichtbar. Für einen erfolgreichen Hochlauf der Produktion, müssen die Rohstoffbedarfe von Stoffen wie Iridium oder Platin für die Erzeugung und Nutzung berücksichtigt werden. Heraeus bietet über die Geschäftseinheit Heraeus Precious Metals Elektrokatalysatoren inklusive aller zugehörigen Services bis zum Recycling an. Dadurch kann Wasserstoff einerseits mit weniger Edelmetall erzeugt werden, und andererseits durch Rückgewinnung nachhaltig im Prozess gehalten werden. Heraeus Precious Metals stellt so ein Portfolio zur Verfügung, dass den Ausbau der elektrolytischen Wasserstoffherstellung mittels PEM-Elektrolyse fördert und durch geringe Edelmetallmengen zur Kostensenkung und Wettbewerbsfähigkeit von grünem Wasserstoff beiträgt.

Die Infografik zeigt, auf wie vielfältige Weise Heraeus die Prozesskette der Wasserstoffökonomie unterstützt: von der Produktion per Elektrolyse (1), über den Transport und die Speicherung (2), die industrielle Anwendung z.B. zur Herstellung alternativer Kraftstoffe (3) und die verkehrstechnische Nutzung als Energieträger für Brennstoffzellen (4) bis zum Edelmetall-Recycling (5).

Heraeus unterstützt die Wasserstoffökonomie auf vielfältige Weise