Bau des Heraeus Innovationszentrums kann beginnen

Hanau, 24.06.2015

OB Kaminsky übergibt Baugenehmigung

  • Übergabe der Baugenehmigung durch OB Claus Kaminsky an Heraeus CEO Jan Rinnert
  • Baubeginn Mitte Juli, Fertigstellung bis Anfang 2017 geplant
  • Forschung und Entwicklung werden zentral gebündelt und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns verbessert

Der Bau des neuen Innovationszentrums von Heraeus auf dem Werksgelände in Hanau kann beginnen: Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky überreichte die Baugenehmigung an Jan Rinnert, den Vorsitzenden der Heraeus Holding Geschäftsführung. Das Innovationszentrum ist ein zentrales Element in der aktuellen Unternehmensentwicklung, wie Rinnert hervorhob: „Das Gebäude unterstreicht die Relevanz von Innovation für Heraeus und ist ein Leuchtturm für unser Bestreben, eine übergreifende und moderne Innovationskultur zu schaffen. Mit der Unterstützung der Stadt und der nun vorliegenden Baugenehmigung kann die Neustrukturierung unseres Standorts wie geplant voranschreiten.“

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky unterstrich die Bedeutung des Bauvorhabens für die Stadt Hanau: „Der Bau des Innovationscenters auf dem Werksgelände von Heraeus ist ein Bekenntnis zu Hanau und passt zu unseren derzeitigen Aktivitäten, ein weiter verbessertes Arbeits- und Lebensumfeld zu schaffen. Zudem setzt Heraeus mit dem Bau ein deutliches Signal für den Materialtechnik-Standort Hanau“, sagt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. „Die Stadt unterstützt dieses Vorhaben daher gerne.“

Über 200 Arbeitsplätze auf vier Etagen

Auf einer Fläche von rund 14.500 Quadratmetern – der Größe von zwei Fußballfeldern – entsteht ein repräsentatives und modern gestaltetes Gebäude, das über insgesamt vier Etagen plus einer Techniketage im Dach verfügt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen Anfang 2017 beinhaltet es mehr als 200 Büro- und Laborarbeitsplätze. „Das Zentrum wird auch äußerlich zu einem Symbol für die neue Innovationskultur bei Heraeus. Zudem legen wir großen Wert auf die Gestaltung der Innenräume, bei deren Planung Mitarbeiter beteiligt waren. Mit einer offenen und hellen Architektur fördern wir den Austausch der Entwickler untereinander. So entstehen die Ideen für unsere Produkte der Zukunft“, erklärt Rolf Najork, Mitglied der Heraeus Geschäftsführung, die Philosophie des Innovationszentrums.

Insgesamt reichen die Pläne des Konzerns noch deutlich weiter: So soll der Hanauer Hauptsitz künftig insgesamt klarer in die Bereiche Verwaltung, Entwicklung, Produktion und Logistik strukturiert werden.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein 1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Mit fachlicher Kompetenz, Innovationsorientierung, operativer Exzellenz und unternehmerischer Führung streben wir danach, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit indem wir Material-Kompetenz mit Technologie Know-how verbinden. Unsere Ideen richten sich auf Themen wie Umwelt, Energie, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen. Unser Portfolio reicht von Komponenten bis zu abgestimmten Materialsystemen. Sie finden Verwendung in vielfältigen Industrien, darunter Stahl, Elektronik, Chemie, Automotive und Telekommunikation. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3,4 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 12,2 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.600 Mitarbeitern in mehr als 100 Standorten in 38 Ländern hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

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