Heraeus eröffnet Werk in der Nähe von Timişoara

Chisoda, 15. Oktober 2015

  • 250 neue Arbeitsplätze durch die Produktionsstätte des deutschen Technologiekonzerns

Heraeus eröffnet Werk in der Nähe von Timişoara  - Ribbon Cutting
Ribbon Cutting: (v.l.n.r.) Samuel Cires, General Manager Heraeus Romania, Dr. Frank Stietz, President Heraeus Electronics und Iosif-Ionel Toma, Mayor of Giroc

Mit einem feierlichen Akt hat der deutsche Technologiekonzern Heraeus sein neues Werk in Chisoda/Rumänien eröffnet. Gemeinsam durchschnitten der Bürgermeister der Region Giroc/Chisoda, Iosif-Ionel Toma, Samuel Cires, Geschäftsführer der Heraeus Romania SRL, und Dr. Frank Stietz, President der Global Business Unit Heraeus Electronics, das rote Band und gaben damit den Startschuss für die neue Produktionsstätte. Anschließend überzeugten sich rund 150 Teilnehmer in Werksführungen davon, dass Heraeus in Rumänien modernste Produktionsbedingungen geschaffen hat.

Idealer Standort im Zentrum der Automobilzulieferindustrie

„Vor den Toren der Stadt Timişoara haben wir den idealen Standort für unsere Produktion in Rumänien gefunden“, erklärt Samuel Cires. „Auch unsere Kunden produzieren hier in der Region sowie im benachbarten Ungarn. Wir haben hier eine gute Infrastruktur und kurze Transportwege.“ Seit Beginn des Jahres produziert Heraeus mit etwa 100 Mitarbeitern in der neuen Fabrik Lotpasten, Pulver und andere Kontaktmittel, vor allem für Automobilzulieferer. Die Lötpulverfertigung ist derzeit die weltweit einzige, die zu 100 Prozent vollautomatisiert läuft. „Damit erreichen wir ein konstant hohe Qualität in der Produktion – ein großer Vorteil für unsere Kunden“, so Cires.

Wichtiger Standort für neues Geschäftsfeld

Im Laufe des kommenden Jahres wird die Produktion noch einmal auf eine Fläche von insgesamt 11.200 qm erweitert. Dann fertigt Heraeus hier auch Direct Copper Bondings (DCB), eine Kombination von Aluminiumoxid-Keramik mit Kupferbeschichtung. Diese Metallkeramiksubstrate werden in der Automobilindustrie und in der Leistungselektronik eingesetzt. „Für Heraeus bedeutet die Aufnahme der Produktion von DCB-Substraten auch den Eintritt in ein attraktives neues Geschäftsfeld“, erläutert Dr. Frank Stietz. Das Unternehmen plant, in den kommenden Jahren rund 150 neue Mitarbeiter für das neue Werk einzustellen.

Auch Bürgermeister Iosif-Ionel Toma freut sich über den Start der neuen Produktionsstätte: „Dass Heraeus sich für Chisoda als Standort entschieden hat, ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir in unserer Region attraktive Rahmenbedingungen für internationale Konzerne bieten. Wir sind stolz, ein Unternehmen mit so hohen Qualitätsansprüchen an die Mitarbeiter, die lokalen Dienstleister und die Infrastruktur begrüßen zu können.“

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein 1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Mit fachlicher Kompetenz, Innovationsorientierung, operativer Exzellenz und unternehmerischer Führung streben wir danach, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit indem wir Material-Kompetenz mit Technologie Know-how verbinden. Unsere Ideen richten sich auf Themen wie Umwelt, Energie, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen. Unser Portfolio reicht von Komponenten bis zu abgestimmten Materialsystemen. Sie finden Verwendung in vielfältigen Industrien, darunter Stahl, Elektronik, Chemie, Automotive und Telekommunikation. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3,4 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 12,2 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.600 Mitarbeitern in mehr als 100 Standorten in 38 Ländern hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

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