Jugend forscht bei Heraeus: Junge Talente finden richtige Antworten auf unsere Zukunftsfragen

Hanau, 25.02.2019

  • 5 Jugend forscht-Sieger und 4 Schüler experimentieren-Sieger treten bei den Landeswettbewerben in Hessen an
  • 55 Forschertalente überzeugen mit kreativen Projekten beim 9. Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost
  • Schulen aus Hanau und Freigericht große Gewinner

55 Forschertalente überzeugen mit kreativen Projekten beim 9. Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost

Beim 9. Jugend forscht Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost, der am Samstag beim Technologiekonzern Heraeus in Hanau stattfand, konnten sich 5 Forschungsprojekte für den Jugend forscht Landeswettbewerb Hessen durchsetzen. Paul Gehrfelder, Jonas Jäger und Alexander Schmied (Ludwig-Geißler-Schule & Heraeus Ausbildung) gewannen in der Arbeitswelt für ihr Projekt „eSign – Digitales Türschild“. Christos Assiklaris vom Julius-Kühn-Institut Darmstadt siegte in der Biologie für eine Arbeit über Kunststoff zersetzende Pilze. Im Bereich Technik gewann Denis Katovik von der Ludwig-Geißler-Schule (LGS) für die Entwicklung eines sicheren Skatebordschlosses. Die LGS holte auch den Regionalsieg in der Mathematik/Informatik. Thomas Greb, Khan An Do und Maximilian Junker entwickelten ein innovatives Heads up Display für Feuerwehrhelme. In der gleichen Kategorie siegte die Kopernikusschule, Freigericht für die beste interdisziplinäre Arbeit. Karolis Skaisgaris lässt mit künstlicher Intelligenz Musik auf neue Art und Weise wahrnehmen. Die 9 Teilnehmer haben nun die Chance, sich beim Landeswettbewerb am 27./28. März in Darmstadt für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren.

Erstmals treten auch 4 Regionalsieger von „Schüler experimentieren“ (ab 4. Klasse bis 14 Jahre) in einem eigenen Landeswettbewerb am 12./13. April in Kassel an. In der Biologie gewannen Friedrich Krausgrill und Paul Wiekiera von der Rabanus-Maurus-Schule, Fulda für ein lernendes Huhn.

In der Chemie siegten Isha Noreen Ahmad und Atka Kareem von der Ernst-Reuter-Schule, Dietzenbach für „brandheiße“ Untersuchungen mit einem Sekundenkleber. In Geo- und Raumwissenschaften ging der Regionalsieg an Mia Bäumer von der Kopernikusschule Freigericht. Sie bestimmte die Jupitermasse mit eigenen Beobachtungen.

Der interdisziplinäre Preis bei Schüler experimentieren ging an Annika Nixdorf und Jonah Betz von der Karl-Rehbein-Schule, Hanau für die Untersuchung an weißangelaufener Schokolade.

Die Vielfalt der eingereichten Projekte war sehr beeindruckend. Im Fokus standen vor allem Arbeiten zur Digitalisierung und künstlicher Intelligenz.

Jeder Regionalsieg wurde mit 75 Euro Preisgeld gewürdigt.

Der Schulpreis für Neueinsteiger (250 Euro) ging an die Kopernikusschule, Freigericht. Den Sonderpreis für engagierte Talentförderer (100 Euro) erhielt Dr. Martin Löffler Projektbetreuer an der Ludwig-Geißler-Schule, Hanau.

Junge Forschertalente gestalten die Zukunft

Am Wochenende stand Heraeus wieder ganz im Zeichen der 54. Auflage des wohl bekanntesten Nachwuchswettbewerbs Deutschlands. Unter

dem diesjährigen Motto „Frag Dich.“ stellten sich 32 Projekte in den Kategorien „Jugend forscht“ (14 Projekte) und „Schüler experimentieren“ (18 Projekte) dem spannenden Wettbewerb. Die 55 Jungforscherinnen und Jungforscher kamen von Schulen aus Darmstadt, Dietzenbach, Freigericht, Fulda, Großkrotzenburg, Hanau und Rödermark. Sie traten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo/Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik an. Eine kompetente, ehrenamtliche Jury, zusammengesetzt aus Lehrerinnen und Lehrern sowie Mitarbeitern von Heraeus und der Norma Group, begutachtete unter Leitung des scheidenden Wettbewerbsleiters Hans Werner Bechtoldt (Humboldtschule Bad Homburg) die Arbeiten.

Die Regionalpatenbeauftragte Petra Gros, Heraeus Corporate Innovation, zeigte sich bei der Siegerehrung beeindruckt von den vorgestellten Projekten: „Das diesjährige Motto „Frag Dich.“ ist gut gewählt. Denn schließlich sind es unsere jungen Talente, die nicht nur die richtigen Fragen zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen stellen, sondern hoffentlich auch die richtigen Antworten darauf finden werden.“

Feierliche Siegerehrung mit 300 Gästen

Rund 300 Gäste – darunter Eltern, Betreuungslehrer und Vertreter der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises sowie von Schulen, Verbänden und Industrie - verfolgten die feierliche Siegerehrung. Die 54. Wettbewerbsrunde von Jugend erfreute sich wieder einer großartigen Beteiligung: Mit über 12.100 Jungforscherinnen und Jungforschern erreichte der Wettbewerb bundesweit die dritthöchste Anmeldezahl. Auch Heraeus hat einen Teil zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen. Seit 2011 haben nun fast 600 Forschertalente mit über 280 Projekten in den Bereichen Schüler experimentieren und Jugend forscht den Regionalwettbewerb mit Ideen bereichert. Insgesamt stellt der Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost nun 39 Regionalsieger (Kategorie Jugend forscht), sechs hessische Landessieger und einen Bundessieger (2018 gewannen mit Anna und Adrian Fleck aus Fulda mit ihrem Projekt „FleckProtec – Gelenkschutz aus Speisestärke“ erstmals Regionalsieger vom Heraeus Wettbewerb).

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