Dritte Nacht der Ausbildung in Hanau mit rund 2.800 Besuchern

Hanau, den 23. März 2019

  • Dritte Nacht der Ausbildung der Hanauer Unternehmen Goodyear Dunlop, Heraeus, Evonik Industries und Umicore wieder ein voller Erfolg
  • Rund 2.800 Besucher informierten sich bei den Unternehmen über Ausbildungsmöglichkeiten
  • Azubis waren die Experten des Abends

Filigranes Handwerk: Stanislav Legler, Auszubildender zum Glasapparatebau bei Heraeus, fertigte kunstvolle Figuren aus Glas.
Foto: Heraeus
Filigranes Handwerk: Stanislav Legler, Auszubildender zum Glasapparatebau bei Heraeus, fertigte kunstvolle Figuren aus Glas.

Am 22. März öffneten Goodyear Dunlop, Heraeus, Evonik Industries und Umicore zum dritten Mal ihre Türen für die Besucher der Hanauer Nacht der Ausbildung. Unter dem Motto „Tappe nicht länger im Dunkeln – Deine Mission Ausbildung“ boten die Unternehmen Interessierten an drei Standorten von 17 bis 23 Uhr Einblicke in ihre großen Ausbildungsangebote.

Bei Heraeus riss der Besucherstrom nicht ab an den Stationen, die über die zahlreichen Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge informierten. Die Glasapparatebauer fertigten eindrucksvoll Vögel und Bären aus Glas. In der Metall- und Elektroausbildung konnten Besucher an einem Quiz zu Werkstoffen und Werkzeugen teilnehmen. Der Heraeus Roboter Toni – programmiert von den Azubis der IT – schoss Bilder von den Gästen. „Kaum jemand rechnet damit, dass wir bei Heraeus zum Beispiel auch im Bereich IT ausbilden“, sagt Ausbildungsleiterin Karin Saar. „Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit, um Besuchern einen Einblick über die Möglichkeiten zu geben.“ Übrigens: Vier Stellen in diesem Bereich sind für das nächste Ausbildungsjahr noch zu vergeben. Als Experten in ihrem Berufsfeld informierten die Auszubildenden die Besucher kompetent zu den Vorteilen der verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten.

Links oder rechts entscheiden über Kaugummi oder Pfefferminz: Vanessa, Evonik-Azubi zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik, zeigt den Besuchern wie der Greifarm des „süßen“ Industrieroboters funktioniert.
Foto: Evonik Industries
Links oder rechts entscheiden über Kaugummi oder Pfefferminz: Vanessa, Evonik-Azubi zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik, zeigt den Besuchern wie der Greifarm des „süßen“ Industrieroboters funktioniert.

Mit farbenfroher Beleuchtung empfing der Industriepark Wolfgang die Besucher, die sich bei Evonik und Umicore über die Inhalte verschiedener Ausbildungsberufe informieren wollten. Zahlreiche Ausbilder standen bereit, um die jungen Leute über Verdienstmöglichkeiten, Arbeitszeiten oder die schulischen Voraussetzungen für den Start in die einzelnen Ausbildungsberufe aufzuklären. Die rund 100 Azubis zeigten ihren Gästen, was sie können. Von der Fest-Flüssig-Extraktion bei den Chemielaboranten über die Bedienung und Programmierung von Industrierobotern, die die Fachleute für Automatisierungstechnik präsentierten, bis zu den kaufmännischen Azubis, die ihren Junior Store vorstellten, konnten die Besucher in alle Ausbildungsbereiche reinschnuppern. „Ich bin sehr an Chemie interessiert und finde es toll, dass ich mich hier umschauen kann. Die Azubis haben viele spannende Experimente vorbereitet“, freute sich der 13-jährige Max.

Super Stimmung, großes Interesse und effektive Gespräche zur Nacht der Ausbildung bei Goodyear Dunlop.
Foto: Goodyear Dunlop
Super Stimmung, großes Interesse und effektive Gespräche zur Nacht der Ausbildung bei Goodyear Dunlop.

Auch bei Goodyear Dunlop war die Dritte Nacht der Ausbildung wieder ein Erfolg. Viele interessierte Jugendliche und ihre Eltern kamen und informierten sich spielerisch über das Unternehmen und sein Ausbildungsangebot. Die motivierten Azubis hatten sich viele Aktionen ausgedacht, um den Interessierten ihre Ausbildungsberufe näher zu bringen. Neben einem Sprachquiz mit Alexa konnten Interessierte die Welt des Reifens in Virtual Reality erleben. An den verschiedenen Stationen in der Ausbildungswerkstatt erprobten die Besucher ihre handwerklichen und technischen Fähigkeiten direkt an den Arbeitsplätzen und konnten zum Beispiel selber versuchen, Maschinen und Anlagen mit Hilfe von neuesten Automatisierungs- und Computersystemen zu steuern. Manche Eltern waren erstaunt über die Fähigkeiten ihrer Sprösslinge. Ein Blick in die Zukunft der Reifen durfte natürlich auch nicht fehlen. Der Konzeptreifen Eagle 360, der für autonomes Fahren der Zukunft geschaffen ist, wurde als Miniversion ausgestellt und mittels 3-D Drucker live hergestellt. Als kleine Erinnerung an den Abend konnten Besucher in der Fotobox noch ein Rennfahrer-Bild im Dunlop Motorsport-Look von sich schießen und dazu den passenden Bilderrahmen mit nach Hause nehmen.

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