Formnext 2017: Heraeus entwickelt innovative Infrarot- Wärmetechnologie für die additive Fertigung mit Metallen

Hanau, 14. November 2017

  • Infrarotstrahler ermöglichen Qualitätssteigerung von gedruckten Metallbauteilen durch Vermeidung ungewollter Materialspannungen

Additive Fertigung: Infrarotstrahler von Heraeus ermöglichen Qualitätssteigerung von gedruckten Metallbauteilen durch Vermeidung ungewollter Materialspannungen

Auf der internationalen Fachmesse Formnext in Frankfurt (14. bis 17. November, Halle 3.1/C38) zeigt Heraeus erstmals den Einsatz von Infrarotwärme für die additive Fertigung von Metallen. Neben der Material- und Prozessexpertise spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle, um die additive Fertigung von Metallbauteilen zur Erfolgsgeschichte zu machen. Einer dieser Faktoren ist Infrarotwärme. Mit gebündelter Konzernexpertise entwickelt Heraeus Noblelight innovative und effiziente Infrarot-Wärmetechnologien z. B. für Bauraumheizungen, die eines der drängendsten Probleme der additiven Fertigung lösen: ungewollte Materialspannungen beim Druck von Metallbauteilen. Heraeus bietet ein Rundum-Paket: von der Beratung über Simulation der Wärmeverteilung bis zur Bereitstellung einer kundenindividuellen Infrarotlösung.

Ein wichtiger Schritt bei der additiven Fertigung, also dem schichtweisen Aufbau von Metallbauteilen, ist das Vorwärmen des Pulverbettes. Hierzu kann Infrarotwärme genutzt werden. Der große Vorteil: Infrarotstrahler wärmen das Metallpulver besonders homogen, also gleichmäßig auf, weil die Strahlenquelle genau an den Bauraum der jeweiligen Anwendung angepasst und genau auf das jeweilige Material abgestimmt werden kann – in Leistung, Form und Wellenlänge. Eine Qualitätssteigerung des gedruckten Metallbauteils ist das Ergebnis.

Simulation ist das A und O für eine effiziente Wärmelösung

Entscheidend ist neben der Art des Pulvermaterials die Wärmeverteilung in der Kammer. Dank spezieller Simulationsverfahren ermittelt Heraeus die optimale Wärmeverteilung für kundenspezifische Fertigungsanlagen. Auf diese Weise werden Entwicklungszeiten sowie Kosten reduziert. Darüber hinaus lassen sich die Ursachen für Qualitäts¬schwankungen oder die Möglichkeiten zur Optimierung kritischer Produktionsschritte im Hinblick auf Ener¬gieeffizienz und Prozessqualität erkennen und das Potential für Energieeinsparungen aufdecken.

Infrared Heat Design von Heraeus – die Vorteile

  • Simulationsgestützte Anpassung des Vorwärmeprozesses
  • Ausnutzung der kompletten Baufläche
  • Optimierung der Bauraum-Temperatur
  • Konstante Maschinenverhältnisse durch die Möglichkeit, Strahlerzonen gezielt anzusteuern
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