Eine saubere Handschrift – kein Kinderspiel

technology report online, September 2013

Die eigene Unterschrift und persönliche Nachrichten schreibt man auch heutzutage noch gerne eigenhändig – und mit Tinte. Doch das gute Schriftbild braucht mehr als eine ruhige Hand.

Schreibfederspitze
Schreibfederspitze aus einer Ruthenium-Osmium-Legierung

Wenn eine Goldfeder leicht über ein Blatt Papier gleitet und die Tinte in filigranen, millimeterfeinen, sauberen Linien Wörter formt, dann liegt dies an der richtigen Wahl der Federspitzen. Die kugelrunden Spitzen müssen sehr hart, abriebfest, zäh, langlebig und tintenbeständig sein. Und sie müssen sich sowohl auf Gold- als auch auf Stahlfedern aufschweißen lassen.

Für diese Aufgabe sind nur hochwertige Edelmetalllegierungen geeignet. Die nur 0,6 bis 1,6 Millimeter durchmessenden Edelmetallkügelchen an der Spitze der Tintenfeder bestehen überwiegend aus Ruthenium-Osmium-Legierungen.

Heraeus verfügt wie kein anderes Unternehmen über das besondere technologische Know-how in der Herstellung dieser Produkte und stellt schon ab den 1920er Jahren die begehrten Legierungen her. Heute kommen die weltweit meisten Federspitzen aus Hanau.

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