Jugend forscht bei Heraeus kürt 12 Regionalsieger

technology report online, Februar 2014

82 Jungforscher zeigten 39 großartige Projekte und überzeugten mit erstaunlichen Ideen.

Jugend forscht 2014
Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine automatisierte Gießvorrichtung für Metalle, ein Konzept zum Bau eines autarken Hauses mit intelligenter Versorgung durch erneuerbare Energien, eine Untersuchung von Mundwässern zur Zahnpflege, eine Vergleichsstudie verschiedener Windrad-Modelle, eine Arbeit über die Nutzung von Smartphones für wissenschaftliche Experimente im All sowie die Entwicklung eines Cocktail-Roboters, der binnen Sekunden schmackhafte Cocktails zubereiten kann (Beste interdisziplinäre Arbeit) – diese sechs „Jugend forscht“-Arbeiten von Schulen aus Dietzenbach, Hanau, Frankfurt, Fulda und Rodgau errangen am vergangenen Samstag den Regionalsieg beim 4. Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost bei Heraeus.

Diese Arbeiten haben sich damit auch für den Landeswettbewerb Hessen am 26./27. März in Darmstadt qualifiziert. Sechs weitere Regionalsieger kürte eine ehrenamtliche Jury in der Nachwuchskategorie „Schüler experimentieren“ (Teilnehmer bis 14 Jahre). Der Schulpreis in Höhe von 1000 Euro wurde an die Ernst-Reuter-Schule aus Dietzenbach von der Jury vergeben.

Impressionen von der Preisverleihung sehen Sie im Video:

Am Wochenende stand der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus wieder ganz im Zeichen des wohl bekanntesten Nachwuchswettbewerbs Deutschlands. Die Heraeus Gastronomie hatte sich in ein Ideen- und Forschungszentrum verwandelt. Unter dem Motto „Verwirkliche Deine Idee“ stellten sich 39 Projekte in den Kategorien „Jugend forscht“ (17 Projekte) und „Schüler experimentieren“ (22 Projekte) in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik dem Urteil der Jury unter Leitung des neuen Wettbewerbsleiter Hans Werner Bechtoldt (Humboldtschule Bad Homburg).

Nach einem aufregenden und spannenden Wettkampf gab es viele strahlende Gesichter unter den 82 Jungforscherinnen und Jungforschern von verschiedenen Schulen aus den Regionen Rhein-Main-Kinzig und Fulda. Neben zahlreichen Biologie-Arbeiten standen vor allem Ideen zum Einsatz von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung sowie viele Technikarbeiten zum Thema Robotik und Automatisierung im Blickpunkt.

Die Projekte trugen Titel wie „ZaCoRo-Zahn-Cocktail-Roboter“, „Kein (Meer)-Schwein quikt gern allein“,„Perlenfälscher“ oder „SpaceWalker – das Smartphone im All“. Diese Arbeit wurde von der Jury aufgrund des hohen Niveaus von „Schüler experimentieren“ auf „Jugend forscht“ hochgestuft und darf damit am Landeswettbewerb teilnehmen.

Auch die Heraeus Ausbildung nahm erstmals mit einem eigenen Projekt (Automatisierte Gießvorrichtung für Metalle ermöglicht mehr Arbeitsschutz, Qualitäts- und Effizienzsteigerung) am Wettbewerb teil und belegte auf Anhieb den ersten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt, Jugend forscht.

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