Sauberes Wasser gibt es auch ohne Chemie

technology report online, April 2014

Mit UV-Strahlern von Heraeus Noblelight lässt sich Trinkwasser umweltfreundlich aufbereiten. Eine gute Alternative zur herkömmlichen chemischen Behandlung.

Wasseraufbereitung mit UV-Licht
Effizient und umweltfreundlich: Wasseraufbereitung mit UV-Licht.

Trinkwasser ist lebensnotwendig, aber ein wertvolles und knappes Gut. Nur 2,5 % der weltweiten Wasserbestände sind Süßwasser, der „Rest“ ist Salzwasser. Sauberes Trinkwasser ist noch seltener.

Häufig erfolgt die Trinkwasserreinigung noch mit Hilfe von Chemikalien wie Chlor oder Ozon – eine wirkungsvolle, aber umwelttechnisch umstrittene Methode. Chemikalienfrei und damit umweltfreundlicher lässt sich Wasser mit energiereicher Ultraviolett-Strahlung behandeln. Dabei zerstören spezielle UV-Lampen von Heraeus nicht nur Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze, sondern bauen auch gesundheitsschädliche Chemikalien ab.

Da die Reinigung ohne Chemikalien erfolgt und keine chemischen Rückstände entstehen, wird die Qualität des Trinkwassers weder geschmacklich noch im Geruch beeinträchtigt.

UV-Desinfektionsanlage in New York
Die UV-Desinfektionsanlage in New York bereitet täglich mehr als acht Mio. Kubikmeter Wasser auf.

Aktuelles Anwendungsbeispiel:

Die Ende 2013 in Betrieb genommene Wasseraufbereitungsanlage in New York gilt als die größte UV-Desinfektionsanlage der Welt. Über 12.000 UV-Lampen in 56 sogenannten Reaktoren, die jeweils die Größe eines LKW haben, bereiten täglich mehr als acht Millionen Kubikmeter Wasser für die Stadt New York auf. Die Erstbestückung der UV-Lampen erfolgte durch Heraeus. Mit dem „grünen“ Entkeimungsverfahren minimiert die Stadt Wartungsaufwand und Energieverbrauch bei der Trinkwasseraufbereitung und stellt damit einwandfreies Trinkwasser für die Millionenmetropole sicher.

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