Jugend forscht 2015: Kleines Jubiläum mit großen Siegern

technology report online, Februar 2015

Kann man aus Hibiskustee Energie gewinnen und hilft Kaugummi kauen gegen Karies? Diese und andere Fragen wurden beim Nachwuchswettbewerb Jugend forscht beantwortet.

Jugend forscht bei Heraeus
Zur Bildergalerie

Anfang Februar 2015 stand der Technologiekonzern Heraeus wieder ganz im Zeichen des wohl bekanntesten Nachwuchswettbewerbs Deutschlands. Nach einem aufregenden und spannenden Wettkampf gab es viele strahlende Gesichter unter den 70 Jungforscherinnen und Jungforschern von Schulen aus Bad Hersfeld, Bruchköbel, Dietzenbach, Fulda, Frankfurt, Großkrotzenburg, Hanau und Rödermark. Unter dem Motto „Es geht wieder los“ präsentierten sie 32 Projekte in den Kategorien „Jugend forscht“ (14 Projekte) und „Schüler experimentieren“ (18 Projekte).

Der Nachweis von DDT auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne in Hanau, die Energiegewinnung aus Hibiskustee, die Unterscheidung von roten und grüne Blüten, die Entstehung und Gefahren von Treibsand, die Untersuchung von Säureausscheidung an Pflanzenwurzeln sowie der Beweis, dass Kaugummi kauen gegen Karies hilft (Beste interdisziplinäre Arbeit) – diese sechs „Jugend forscht“-Arbeiten von Schulen aus Dietzenbach, Hanau, Frankfurt und Rodgau errangen am vergangenen Samstag den Regionalsieg.

Gleich zwei Jubiläen gab es in diesem Jahr zu feiern. Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb wurde 1965 geboren und ging in die 50. Runde. Und Heraeus als Patenunternehmen war zum fünften Mal dabei. Mit über 11.500 Teilnehmer erzielte „Jugend forscht “ in seinem Jubiläumsjahr den zweitbesten Zuspruch seiner Geschichte.

Lesen Sie auch:

nach oben