Nobelpreis verdächtig

technology report online, Februar 2016

Sensation für Astronomen und Physiker: Gravitationswellen sind nicht länger nur eine Einstein´sche Theorie. Quarzglas von Heraeus trägt entscheidend dazu bei.

Quarzglas von Heraeus
Quelle: Heraeus
Hochreines Quarzglas von Heraeus ermöglicht Entdeckung von Gravitationswellen: In den für die Messung wichtigen optischen Bestandteilen der Gravitationswellen-Detektoren steckt Heraeus Suprasil® 3001. (Quelle: Heraeus)

Kennen Sie die Relativitätstheorie von Albert Einstein? Sicherlich haben Sie schon zu Schulzeiten im Physikunterricht davon gehört. Seine Theorie bestand darin, dreidimensionalen Raum und Zeit zu vierdemensionaler Raumzeit zusammen zu fassen. Eine Veränderung dieser Raumzeit bezeichnet er als Gravitation (Massenanziehung).

Einem internationalen Experten-Team ist es erstmals gelungen, ein schwaches Beben der Raumzeit nachzuweisen, welches durch eine Kollision zweier schwarzer Löcher ausgelöst wurde.
Eine Sensation!

Stellen Sie sich einen Stein vor, den man ins Wasser wirft - dabei enstehen Wellen. Gravitationswellen sind „Kräuselungen“ in der Raumzeit und werden von weit entfernten astrophysikalischen Ereignissen wie Explosionen oder schwarzen Löchern ausgestrahlt.

Hochreines Quarzglas steigerte die Sensitivität der riesigen Messinstrumente und ermöglichte somit die Messung. Ein Experiment für Heraeus Experten, welches technologische Herausforderungen mit sich bringt und bis an die Grenzen des technisch Machbaren geht.

100 Jahre nach der Theorie von Einstein sind die Gravitationswellen nicht mehr länger nur eine Theorie. Ist das nicht Nobelpreis verdächtig?


"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben."

(Albert Einstein, 1954)

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