Ein Stop für den Klimawandel

technology report online, Oktober 2016

Hocheffiziente Katalysatoren von Heraeus reduzieren gefährliches Lachgas bei der Salpetersäure-Herstellung um 95% - Ein maßgeblicher Beitrag zum Erreichen der Klimaziele!

Klimaschutz beginnt schon bei der Herstellung von Salpetersäure

Die Herstellung von Salpetersäure als Grundlage für Nitratdünger funktioniert nach dem Verfahren der Ammoniakverbrennung (Ostwald-Verfahren). Ammoniak und Luft werden über 900 °C heiße Platinnetze geleitet, dabei entstehen Stickstoffoxide, die sich mit Wasser zu Salpetersäure verbinden. Für diese chemische Reaktion werden bis zu sechs Meter runde Netze aus Platinlegierungen eingesetzt. Heraeus ist in der Fertigung dieser Edelmetall-Katalysatoren schon seit über 100 Jahren weltweit führend. Bei der Ammoniakoxidation entsteht Lachgas in einer Nebenreaktion. Patentierte FTC1-Netz-Systeme von Heraeus ermöglichen hier bereits eine Reduktion der Lachgas-Entstehung von bis zu 50 %. Mit einem nachgeschalteten speziellen Katalysatorsystem kann der Ausstoß noch weiter bis auf 95 % gesenkt werden.

Heraeus baut diese Minderungstechnik weltweit in bestehende Salpetersäure-Anlagen. Jede einzelne umgerüstete Anlage trägt nachhaltig zum Klima- und Umweltschutz bei und somit auch zum Erreichen der Klimaziele! Das System kann individuell an die spezifischen Kundenanforderungen angepasst werden und ermöglicht die Nachrüstung bestehender Reaktoren mit geringen Investitionskosten.

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