Quarzglasstäbe für Spezialfasern

Bei der Herstellung von Spezialfasern dienen Stäbe aus Quarzglas im Allgemeinen einem der folgenden Zwecke:

  • als Material, das später den Licht leitenden Kern der Faser bildet. Diese Stäbe sollten aus einem Material sein, das eine geringe Absorption im gewünschten Wellenlängenbereich aufweist. Dieser Stab muss dann noch mit einem Mantel (Cladding) versehen werden. Dies kann entweder in Form von Plastik ausgeführt werden, man spricht von kunststoffummantelten Faser mit reinem Quarzglaskern (plastic clad fiber; PCF), oder der Stab erhält eine Quarzglasummantelung mit einem niedrigeren Brechungsindex (Mehr Moden Faser, multi mode fiber).
  • zum Aufbau einer Vorform für photonische Kristallfasern (PCF) (Bündeln von verschiedenen Glasstücken oder durch Bohren von Löchern in die Stäbe).
  • zur lokalen Anpassung des Brechungsindexes oder der Erzeugung mechanischer Spannung in den Fasern. Eine Möglichkeit zur Herstellung von polarisationserhaltenden Fasern besteht darin, zwei spannungsinduzierende bordotierte Stäbe zu verwenden.
  • als Hilfsmittel für die Herstellung von Spezialfasern.
Hochreine Quarzglasstäbe

Diese Stäbe werden überwiegend als Material für die Vorformherstellung verschiedener Fasertypen verwendet. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Fasertyp. Typischer Weise handelt es sich entweder um eine geringe Absorption, einen bestimmten Brechzahlwert oder bestimmte Geometrievorgaben.

Stäbe mit reduziertem Brechungsindex

Diese fluordotierten Quarzglasstäbe ermöglichen Ihnen die Herstellung individueller Vorformen oder das Testen neuer Entwürfe durch eine recht einfache mechanische oder heiße Bearbeitung. Die typische Form ist eine Rundform mit einem Außendurchmesser von 1 bis 50 mm; kundenspezifische Durchmesser sind auf Anfrage ebenfalls erhältlich. Für weitere Einzelheiten wenden Sie sich bitte an unsere Experten.

nach oben