Energiespeicher der Zukunft

Die Energiewende ist für den Klimawandel weltweit von größter Bedeutung und macht große Fortschritte. Es wird immer mehr Energie durch erneuerbare Quellen produziert - und zwar in der Form von Strom. Doch diesen kann man nicht gut speichern. Und genau darin liegt ein großes Problem.

Energiespeicher der Zukunft

Nehmen wir Deutschland als Beispiel. Die Bundesregierung hat sich bis zum Jahr 2050 das Ziel gesetzt, die Stromproduktion von Ökostrom auf 80 Prozent zu erhöhen. Bereits 2015 stammte jede dritte Kilowattstunde (32,5 Prozent) aus Erneuerbaren Energien. Durch den schnellen Ausbau erreichte die Gesamtproduktion von Strom in 2015 mit 647 Terawattstunden in Deutschland einen neuen Rekord. Die Überschüsse betrugen circa 154 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Weltweit decken die Erneuerbaren fast ein Viertel (22,8 Prozent) der globalen Stromnachfrage ab.

Betrachtet man diese Werte, ist die Erzeugung von Energie also nicht das Problem. Vielmehr, dass sie nicht effizient gespeichert werden kann und dann zur Verfügung steht, wenn sie erzeugt wird. Ebenso ist der Transport eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Die Energie zur richtigen Zeit am richtigen Ort optimal zur Verfügung zu stellen ist das Ziel. Dafür ist die effiziente Speicherung alternativlos.

Grüne Energie durch Wasserstoff

Als eine der zurzeit vielversprechendste Möglichkeit, überschüssige elektrische Energie in eine speicherbare Form zu überführen, gilt Wasserstoff. Dieser stellt ein ideales Medium zur Speicherung von Energie dar und kann zum Beispiel in Brennstoffzellen direkt in Energie umgewandelt werden.

Den Herstellern von Systemen zur Wasserstoffproduktion bieten sich daher enorme Möglichkeiten. Dabei stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, bei denen verschiedene Elektroden und Elektrolyte zum Einsatz kommen. Besonders effizient und umweltfreundlich zeichnet sich das Polymer-Elektrolyt-Verfahren ab, bei dem unter anderem Platin-Iridium-Katalysatoren eingesetzt werden.

Verfahren höchster Effizienz

Das Polymer-Elektrolyt-Verfahren verzichtet im Vergleich zum herkömmlichen Alkali-Verfahren auf Raney-Nickel sowie auf korrosive Elektrolyte. Zudem bietet es enorme Vorteile durch seine kurze Anschaltzeiten.

Die Systeme müssen zyklisch und kontinuierlich funktionieren. Dafür braucht man unter anderem Elektroden mit überdurchschnittlichen Standzeiten. Hierzu benötigen Sie einen langfristigen und zuverlässigen Partner mit Edelmetallkompetenz und Expertise in der Beschichtung von Elektroden.

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