Ruthenium (Ru)

Nach vorläufigen Berichten über das seltene Übergangsmetall Ruthenium wurde dieses Platinbegleitelement 1844 von Carl Ernst Claus eindeutig identifiziert. Es ist von Bedeutung für großtechnische Syntheseprozesse, zum Beispiel zur Hydrierung von Aromaten (Benzol zu Cyclohexen) und C=O-Gruppen. Auch Entwicklungen wie der „KAAP“-Prozess zur Synthese von Ammoniak (NH3) aus den Elementen Wasserstoff (H2) und Stickstoff (N2) bedienen sich Ruthenium-Katalysatoren. Darüber hinaus findet das Edelmetall Anwendung als Cokatalysator für „Gas-to-Liquid“-Katalysatoren.

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Verbindung CAS-Nummer Formel Metallgehalt ca. Farbe
Ruthenium acetate * 55466-76-7 "Ru(OAc)x" 47 % schwarz
Ruthenium acetate solution 55466-76-7 "Ru(OAc)x" up to 8 % dunkelgrün
Ruthenium(III) chlorid hydrate 14898-67-0 RuCl3 · n H2O 40 % bräunlich schwarz
Ruthenium(III) chloride solution 14898-67-0 RuCl3 up to 20 % braun
Trinitratonitrosylruthenium(II) 34513-98-9 [Ru(NO3)3(NO)] 30 % rotbraun
Trinitratonitrosylruthenium(II) solution 34513-98-9 [Ru(NO3)3(NO)] up to 15 % weinrot
Trinitratonitrosylruthenium(II) technical solution 34513-98-9 [Ru(NO3)3(NO)] up to 15 % braun

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