Heraeus Nexensos entwickelt extrem kleine und flexible Temperatursensoren – ein weiterer Schritt in Richtung Miniaturisierung ist geschafft

Kleinostheim, 26.01.2021

Miniaturisierung beschäftigt Hersteller von Mikroprozessoren, elektronischen Bauteilen sowie Smartphones schon seit geraumer Zeit. Moores Law folgend werden die Geräte immer kleiner. Damit steigen auch die Anforderungen an die Sensoren, die hier zum Einsatz kommen. Mit seiner neuen, sehr kleinen und flexiblen Sensorplattform eröffnet Heraeus Nexensos den Zugang zur Temperaturerfassung in kleinsten elektronischen Bauteilen.

Exakte Temperaturmessung bei langer Lebensdauer

Die exakte Temperaturmessung ist für sichere und langlebige elektronische Geräte unerlässlich, um Überhitzung zu verhindern und gleichzeitig die maximale Leistung zu erhalten. Doch Miniaturisierung und lange Lebensdauer schließen sich nicht gegenseitig aus, wie erste Tests mit unseren kleinsten Sensoren bestätigen.

Präzise, reaktionsschnell und flexibel - subtile Temperaturveränderungen in Echtzeit überwachen

 Kleiner als ein Streichholzkopf: der miniaturisierte flexible Temperatursensor von Heraeus Nexensos
Kleiner als ein Streichholzkopf: der miniaturisierte flexible Temperatursensor von Heraeus Nexensos

Je kleiner der Sensor, desto näher kann er an die Wärmequelle gebracht werden. Damit ist es möglich Temperaturspitzen zwischen thermischen Interface-Materialschichten – wie etwa in der Leistungselektronik, in Mikroprozessoren oder Batterien zu überwachen.

Die kleine Grundfläche von weniger als 1.0 mm x 0.6 mm, kombiniert mit einer niedrigen Bauhöhe von 50 µm ermöglicht neue Freiheiten für die Position der Sensorelemente, selbst bei kleinsten verfügbaren Plätzen. Thermische Diffusionslängen werden minimiert und die Temperaturerfassung wird deutlich schneller.

Die biegsame Struktur ermöglicht einen engen Kontakt mit gekrümmten und flexiblen Oberflächen, wie z. B. bei intelligenten Textilien oder intelligenten/verknüpften Anwendungen im Medizinbereich und führt zu verbesserten Wärmeübertragungsraten.

Die hohe Messgenauigkeit von ±0,1 °C, zusammen mit der geringen thermischen Masse, ermöglicht damit eine schnelle und präzise Temperaturerfassung.

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