Platintemperatursensoren verschieben die Leistungsgrenzen in der E-Mobilität

Hanau, 24.06.2019

  • Um die Ladezeiten von Elektroautos zu reduzieren, braucht es eine leistungsfähigere Stromübertragung. Gleichzeitig muss eine sichere Handhabung der Ladestecker gewährleistet sein. Platinsensoren von Heraeus Nexensos bieten dafür eine zuverlässige Lösung: Sie halten den steigenden Belastungen stand und bieten gleichzeitig eine hohe Sicherheit. Ihre Messergebnisse sind dauerhaft präzise und erlauben so einen längeren Betrieb an der Belastungsgrenze.

Immer mehr Leistung in immer kürzerer Zeit: Das gilt auch für die Ladezeiten von Elektroautos, denn nur so lässt sich die Zukunft der E-Mobilität effizient gestalten. Die Optimierung der Ladezeiten stößt aber vor allem aus sicherheitstechnischer Sicht an ihre Grenzen. Ladestecker müssen über einen langen Zeitraum zuverlässig funktionieren– gleichzeitig sollte die Ladeleistung langfristig stabil bleiben. Eine große Herausforderung ist dabei die Wärme, die aufgrund der hohen Energieübertragung entsteht und sowohl den Stecker als auch die Verbindung im Auto beschädigen kann. Platintemperatursensoren erkennen steigende Temperaturen schnell und schützen die Geräte und ihre Benutzer zuverlässig. Die Messfühler liefern präzise, driftfreie Messungen über die gesamte Lebensdauer.

Optimiert für die Zukunft der E-Mobilität

„Platin-Dünnschichtsensoren haben sich als langzeitstabil erwiesen und genügen dank Driftstabilität, Ansprechverhalten und Präzision höchsten Ansprüchen an die Sicherheit“, erklärt Martin Bleifuss, Head of Application Engineering bei Heraeus Nexensos. Somit steht fortschrittlichen Entwicklungen und Leistungssteigerungen nichts mehr im Weg. Platintemperatursensoren, zum Beispiel auf Platinen, wurden speziell für den Einsatz in der Wärmemengenmessung konzipiert. Bei der Designentwicklung standen Kostenminimierung, die strengen Anforderungen der Elektronikbranche, sowie die Option der vollautomatischen Weiterverarbeitung im Vordergrund.

Die SMD-Version des Platinsensors ist auf einer Leiterplatte vorappliziert und wird aufgrund der potentialfreien Rückseite mittels Schrumpfschlauch oder Metallfedern einfach auf die metallischen Kontaktpins positioniert. Diese flexible Verbindung eröffnet neue, vorteilhafte thermische und Design-Verbindungen. Die Platzierung direkt auf dem Metallstift garantiert die beste Reaktionszeit für einen optimalen Schutz.

Bewährtes Know-How für einen wachsenden Markt

Die Nachfrage nach verlässlicher Technik für E-Mobilität wächst stetig – vor allem in Asien, wie etwa das Beispiel China zeigt. So hat das Land bereits eine Quote für Elektroautos und Plug-in-Hybride eingeführt und staatliche Förderungen beflügeln den Markt zusätzlich. Auch in Europa beschleunigt sich der Ausbau der Elektromobilität weiter. „Der Einsatz effizienter Sensorik stellt damit einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren im internationalen Wettbewerb dar. Etablierte Elektronikhersteller weltweit, wie etwa Phoenix Contact vertrauen dabei auf die technische Kompetenz von Heraeus bei der Entwicklung ihrer Produkte“, sagt Bleifuss.

Mehr Informationen hierzu auf der Messe Sensor + Test in Nürnberg: 25. - 27. Juni, Halle 1 Stand 440.

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