Gaskatalytische Infrarot-Öfen sparen Platz und Kosten

Die gaskatalytische Infrarot-Wärme kann Lacke in der Regel zu 50-70% schneller aushärten als herkömmliche Öfen. Das bietet einen kurzen ‚Return on Investment‘. Sie ist außerdem gut zu steuern und kann für kleinere Chargengrößen verwendet werden.

Gaskatalytisches Infrarot für Pulverlack

Gaskatalytischer IR Ofen für Pulverlack
  • Doughty Engineering aus Ringwood, Hampshire stattete den hauseigenen Aushärtungsofen mit gaskatalytischen Infrarot Paneelen von Heraeus Noblelight aus. Dadurch konnte erhebliche Kosten gespart werden.

Doughty Engineering ist Weltmarktführer für Montage-, Lagerungs- und Hebewerkzeuge für die Film, TV- und Theaterindustrie. Ihre Produkte sind pulverbeschichtet, sowohl aus kosmetischen Gründen, als auch zur Gewährleistung einer langen Lebensdauer.
Früher wurde die Pulverbeschichtung zu einem jährlichen Preis von £400,000 an Subunternehmen vergeben. Vor einiger Zeit beschloss Doughty allerdings das Finishing intern durchzuführen. Infolgedessen nahm das Unternehmen Kontakt mit Junair auf, den führenden britischen Hersteller von Spritzkabinen und Lackieranlagen, um für den Standort Ringwood ein komplettes Pulverbeschichtungssystem zu entwerfen und zu installieren. Die Planung sah vor, die Aushärtung mit einem gaskatalytischen Infrarot-Ofen von Heraeus Noblelight durchzuführen.
Das Gelieren von Pulverlacken wurde ursprünglich mit Konvektionsöfen durchgeführt, die nicht sehr energieeffizient waren und viel Bodenfläche benötigten. Zudem kann der Betrieb solcher Öfen teuer sein und aufgrund ihrer langen Anlaufzeit können sie bei Produktionsunterbrechungen nicht schnell heruntergefahren werden. Des Weiteren können schädliche Gase erzeugt werden und so eignen sie sich nicht zum Erhitzen von Teilen mit empfindlichen Substraten. Die gaskatalytische Infraroterwärmung kann dagegen Farben in der Regel zu 50-70% schneller aushärten als herkömmliche Öfen und bietet einen kurzen ‚Return on Investment‘. Sie ist außerdem gut zu steuern und kann für kleinere Chargengrößen verwendet werden.

Die neue hauseigene Pulverbeschichtungsanlage hat sich als überaus erfolgreich erwiesen. Stuart Rodgers, Hauptgeschäftsführer bei Doughty, berichtet: “Wir haben nun die vollständige Kontrolle über die Qualität unserer Produktveredelung und konnten die Kosten für die Vergabe von Unteraufträgen senken. Darüber hinaus ist das System einfach zu warten und zu steuern.“