Gold als Investment

Als Edelmetallhändler und Hersteller von Edelmetallbarren ist Heraeus ein Pfeiler des deutschen und internationalen Goldmarktes. Heraeus bedient den Edelmetallmarkt über verschiedene Kanäle. Während Kunden aus der Industrie sowie institutionelle Investoren und Family Offices vom Heraeus Edelmetallhandel betreut werden, steht Privatanlegern die Plattform www.heraeus-gold.de zum Kauf von Edelmetallen zu Verfügung.

Die Barren von Heraeus gehören zu den Beliebtesten der Branche und unsere Produktion ist selbstverständlich LBMA-zertifiziert („good delivery“ Status).

Bei den Inhalten auf dieser Seite greifen wir auf Texte und Charts des World Gold Councils (WGC) zurück. In seiner Analyse „The relevance of gold as strategic asset” erläutert der WGC umfassend, welche Rolle Gold als Anlageprodukt in einem Portfolio spielen kann. Da diese Analyse alle wichtigen Aspekte erfasst und wir es nicht besser hätten zusammenfassen können, wurde der ursprüngliche Text aus dem Englischen übersetzt und für diese Seite leicht adaptiert. Ausdrücke wie „wir“ und „unser“ beziehen sich somit auf den WGC.

Inhalte

Neues Jahrzehnt, neue Herausforderungen

Zu Beginn des neuen Jahrzehnts sehen sich Investoren mit einer wachsenden Anzahl von Herausforderungen rund um die Vermögensverwaltung und den Portfolioaufbau konfrontiert:

  • Niedrige Zinsen
  • Anhaltende Unsicherheit an den Finanzmärkten

Wir glauben, dass Gold nicht nur eine nützliche langfristige strategische Komponente für Portfolios ist, sondern dass es im gegenwärtigen Umfeld sogar zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Der Wert von Gold

Gold passt nicht in die üblichen Bewertungskonzepte, die für Aktien oder Anleihen verwendet werden. Ohne einen Kupon oder eine Dividende scheitern typische Discounted-Cashflow-Modelle. Und es gibt auch keine erwarteten Erträge oder Buchwertverhältnisse.

Unsere Analysen zeigen, dass die Bewertung von Gold in der Tat intuitiv ist: Sein Gleichgewichtspreis wird durch die Schnittmenge von Angebot und Nachfrage bestimmt.

  • Wirtschaftliches Wachstum: Wachstumsphasen sind positiv für die industrielle Nachfrage aus der Schmuck- und Technologiebranche und unterstützen die Bereitschaft zu Sparen.
  • Risiko und Unsicherheit: In wirtschaftlichen Schwächephasen steigt oft die Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen.
  • Opportunitätskosten: Der Preis konkurrierender Vermögenswerte, insbesondere von Anleihen (durch Zinssätze) und Währungen, beeinflusst die Einstellung der Anleger zu Gold.
  • Momentum: Kapitalströme, Positionierung und Preistrends können die Performance von Gold positiv beeinflussen oder dämpfen.

Die wachsende Bedeutung von Gold

Auf der Suche nach Diversifikation und höheren risikobereinigten Renditen haben sich Anleger Alternativen zu traditionellen Aktien- und Anleiheanlagen zugewandt. Der Anteil der nicht-traditionellen Vermögenswerte unter den globalen Pensionsfonds ist beispielsweise von 7% im Jahr 1998 auf 23% im Jahr 2019 gestiegen - in den USA sind es 30% (Abbildung 1). Und ein ähnliches Muster lässt sich auch bei den Portfoliozusammensetzungen einzelner Anleger erkennen.

Gold profitierte von dieser Verschiebung. Das Edelmetall wird zunehmend als Mainstream-Investment anerkannt. Die globale Investmentnachfrage ist seit 2001 durchschnittlich um 14% pro Jahr gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat sich der Goldpreis fast versechsfacht.

Investoren schichten zunehmend in alternative Investments um – inklusive Gold

Source: Willis Towers Watson; World Gold Council. *As of December 2019

Zu den wichtigsten Gründen für diese Entwicklung gehören:

  • Wachstum in den Schwellenländern: Die wirtschaftliche Expansion - insbesondere in China und Indien - hat die Verbraucher- und Investorenbasis für Gold vergrößert und diversifiziert.
  • Marktzugang: Die Einführung goldgestützter ETFs im Jahr 2003 erleichterte den Zugang zum Goldmarkt und stärkte das Interesse an Gold als strategische Anlage. Zudem verringerte es die Abwicklungskosten und erhöhte die Effizienz.
  • Marktrisiko: Die globale Finanzkrise hat den Fokus auf ein effektives Risikomanagement gelegt und zu einer Aufwertung unkorrelierter, hoch liquider Vermögenswerte wie Gold. Handelskonflikte, die Zunahme populistischer Politik und die unsicheren wirtschaftlichen und politischen Aussichten veranlassen Anleger dazu, Gold wieder als traditionelle Absicherung zu betrachten.
  • Geldpolitik: Anhaltend niedrige Zinssätze verringern die Opportunitätskosten des Goldbesitzes und heben die Eigenschaft des Metalls als echter, langfristiger Ertragsbringer hervor - insbesondere im Vergleich zu den historisch hohen weltweiten Schulden mit negativer Verzinsung.
  • Nachfrage der Zentralbanken: Zentralbanken nutzen Gold, um ihre Währungsreserven abzusichern und zu diversifizieren. Ihr Interesse ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Diese Entwicklung hat auch andere Anleger motiviert, Gold als Anlageklasse wieder in ihr Portfolio aufzunehmen.

Die strategische Bedeutung von Gold

Gold ist eine klare Ergänzung zu Aktien, Anleihen und breit gestreuten Portfolios. Als Vermögensanlage und als Absicherung gegen systemische Risiken, Währungsabwertungen und Inflation hat Gold in der Vergangenheit die risikobereinigten Renditen von Portfolios verbessert, positive Renditen erzielt und in turbulenten Marktsituationen Liquidität bereitgestellt.

Eine Quelle für Rendite

Gold profitiert von Unsicherheit: Historisch gesehen hat das Edelmetall sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten langfristig positive Erträge erwirtschaftet. Blickt man fast ein halbes Jahrhundert zurück, so ist der Goldpreis seit 1971, als der Goldstandard zusammenbrach, um durchschnittlich 10% pro Jahr gestiegen. In diesem Zeitraum war die langfristige Rendite von Gold mit Aktien vergleichbar und höher als die von Anleihen. Gold hat in den letzten zwei Jahrzehnten auch andere wichtige Anlageklassen übertroffen.

Dieses zweigeteilte Bild spiegelt die unterschiedlichen Nachfragequellen von Gold wider und unterscheidet es von anderen Anlagen. Gold wird verwendet, um Vermögen langfristig zu schützen und zu vermehren, und es fungiert als Tauschmittel, da es weltweit anerkannt ist und keine Verbindlichkeit darstellt. Gold ist auch als Luxusgut gefragt, das von Verbrauchern auf der ganzen Welt geschätzt wird. Außerdem ist das Metall eine Schlüsselkomponente in der Elektronik. Diese vielfältigen Nachfragequellen verleihen Gold eine besondere Stärke: das Potenzial, in guten wie in schlechten Zeiten solide Renditen zu erzielen.

Durchschnittliche jährliche Rendite der wichtigsten globalen Vermögenswerte in US-Dollar

Source: Bloomberg, ICE Benchmark Administration, World Gold Council. * As of 31 December 2019. Computations in US dollars of total return incides for ICE 3-month Treasury, Bloomberg Barclays US Bond Aggregate, MSCI US, EAFE and EM incides, Bloomberg Commoditiy Index and spot for LBMA Gold Price PM.

Inflation besiegen, Deflation bekämpfen

Gold gilt traditionell als eine Absicherung gegen Inflation - und die Daten bestätigen das: Die durchschnittliche jährliche Rendite von 10% in den letzten 49 Jahren hat den US-Verbraucherpreisindex (CPI) übertroffen.

Gold schützt Anleger auch vor extremer Inflation. In Jahren, in denen die allgemeine Teuerungsrate höher als 3% war, stieg der Goldpreis im Durchschnitt um 15% (siehe Abbildung). Langfristig gesehen hat Gold also nicht nur Kapital erhalten, sondern auch zu dessen Wachstum beigetragen.

Untersuchungen von Oxford Economics zeigen zudem, dass Gold auch in Deflationsphasen gut abschneiden dürfte. Solche Perioden sind durch niedrige Zinssätze, geringeren Konsum und geringere Investitionen sowie finanziellen Anspannungen gekennzeichnet, was die Nachfrage nach Gold tendenziell fördert.

Historisch zeigt Gold eine gute Wertentwicklung in Zeiten hoher Inflation

Sources: Bloomberg. ICE Benchmark Administration, World Gold Council. *Based on y-o-y changes of the LBMA Gold Price and US CPI between 1971 and 2019. **For each year on the sample, real return = (1 + normal return) / (1 + infaltion) - 1.

Klassische Währungen übertroffen

Anhaltend niedrige Zinsen und die Skepsis gegenüber dem US-Dollar kurbeln die Investorennachfrage an. Beide Faktoren beeinflussen die wahrgenommenen Opportunitätskosten für Gold.

Historisch gesehen waren die wichtigsten Währungen an Gold gebunden. Das änderte sich mit dem Zusammenbruch von Bretton Woods im Jahr 1971. Seitdem hat Gold als Tauschmittel alle wichtigen Währungen deutlich übertroffen. Diese Outperformance war besonders deutlich unmittelbar nach dem Ende des Goldstandards und nachdem einige der wichtigsten Volkswirtschaften ausfielen. Ein Schlüsselfaktor für diese robuste Entwicklung ist, dass sich das Angebotswachstum von Gold im Laufe der Zeit kaum verändert hat - es stieg in den letzten 20 Jahren um etwa 1,6% pro Jahr. Im Gegensatz dazu können klassische Währungen (sogenanntes Fiat-Geld) in unbegrenzten Mengen gedruckt werden, um die Geldpolitik zu unterstützen, wie die Maßnahmen zur quantitativen Lockerung (Quantitative Easing, QE) in Folge der globalen Finanzkrise gezeigt haben.

Gold hat sich im Laufe der Zeit besser entwickelt als alle wichtigen Fiat-Währungen

Sources: Bloomberg, Harold Marcuse - UC Santa Barbara, World Gold Council. *As of 31 December 2019. Based on the annual average price of a currency relative to the gold price. **The Mark was the currency of the late German Empire. It was originally known as the Goldmark and backed by gold until 1914. It was known as the Papermark thereafter.

Diversifizierung, die funktioniert

Die Vorteile von Diversifizierung sind weithin anerkannt, aber effektive Instrumente hierfür (sogenannte „Diversifizierer“) sind schwer zu finden. Viele Vermögenswerte korrelieren zunehmend, da die Marktunsicherheit zunimmt und die Volatilität ausgeprägter ist, was zum Teil auf „risk-on“/“risk-off“ Anlageentscheidungen zurückzuführen ist. Infolgedessen versagen viele Diversifizierer beim Schutz von Portfolios genau dann, wenn die Anleger sie am meisten brauchen.

Bei Gold ist das etwas anders: Die negative Korrelation des Edelmetalls zu Aktien und anderen risikobehafteten Anlagen nimmt zu, wenn diese Anlagen ausverkauft werden. Die Finanzkrise 2008-2009 ist ein typisches Beispiel dafür. Aktien und andere Risikoanlagen verloren an Wert, ebenso wie Hedgefonds, Immobilien und die meisten Rohstoffe, die lange Zeit ebenfalls als Portfoliodiversifizierer galten. Gold hingegen konnte sich behaupten, verteuerte sich und stieg von Dezember 2008 bis Dezember 2009 um 51%.

Diese Wertentwicklung ist vielleicht nicht überraschend.

Gold hat in Zeiten erhöhter Risiken stets von der „Flucht-in-den sicheren-Hafen" profitiert. Es ist besonders effektiv in Zeiten systemischer Risiken, da es positive Erträge liefert und die Gesamtverluste des Portfolios verringert. Wichtig ist auch, dass Gold leicht zu liquidieren ist. Das spielt besonders dann eine Rolle, wenn weniger liquide Vermögenswerte in einem Portfolio schwer verkäuflich, unterbewertet und möglicherweise falsch bewertet sind.

Aber die Korrelation von Gold funktioniert nicht nur in turbulenten Zeiten. Sie kann auch zu einer positiven Korrelation mit Aktien und anderen Risikoanlagen in positiven Märkten führen.

Dieser doppelte Nutzen ergibt sich aus der Doppelnatur von Gold: als Anlage- und als Luxusgut. Als solches wird der langfristige Goldpreis durch Einkommenswachstum gestützt. Unsere Analyse bestätigt dies und zeigt, dass bei einer starken Aktienrallye die Korrelation zu Gold zunehmen kann. Dies ist vermutlich auf einen Vermögenseffekt zurückzuführen, der die Nachfrage der Goldverarbeiter sowie die Nachfrage von Anlegern, die Schutz vor höheren Inflationserwartungen suchen, unterstützt.

Gold-Korrelation mit Aktien – hilfreich in guten und schlechten Zeiten

Sources: Bloomberg, ICE Benchmark Administration, World Gold Council. *As of 31 December 2019. Correlations computed using weekly returns on the Bloomberg Commodity Index and the LBMA Gold Price PM since January 1971. The middle corresponds to the unconditional correlation over the full period. The bottom var corresponds to the correlation conditional on S & P 500 weekly return falling by more than two standard deviations (or 's) repectively, while the top bar corresponds to the S & P 500 weekly return increasing by more than two standard deviations. The standard deviation is based on the same weekly returns over the full period.

Der Goldmarkt: tief und liquide

Der Goldmarkt ist groß, global und hoch liquide.

Wir schätzen, dass die physischen Goldbestände von Anlegern und Zentralbanken einen Wert von etwa 3,7 Mrd. USD haben - mit zusätzlichen 900 Mrd. USD an offenen Derivate-Positionen („Open Interest“), die an Terminbörsen oder Over-The-Counter (OTC) gehandelt wurden.

Der Goldmarkt ist auch liquider als mehrere große Finanzmärkte, darunter deutsche Bundesanleihen, Euro/Yen und der Dow Jones Industrial Average. Sein Handelsvolumen liegt nur knapp hinter den Handelsvolumina des S&P 500. Das Handelsvolumen von Gold belief sich im Jahr 2019 auf durchschnittlich 145 Milliarden US-Dollar pro Tag. In diesem Zeitraum entfielen 78 Milliarden US-Dollar auf außerbörsliche Kassa- und Derivatekontrakte und 65 Milliarden US-Dollar auf Goldterminkontrakte, die täglich an verschiedenen globalen Börsen gehandelt wurden. Goldunterstützte ETFs bieten eine zusätzliche Liquiditätsquelle, wobei die größten in den USA börsennotierten Fonds im Durchschnitt 2 Mrd. US-Dollar pro Tag handelten.

Die Größe und Tiefe des Marktes kommen den Ansprüchen großer Investoren entgegen. Im Gegensatz zu vielen Finanzmärkten versiegt die Liquidität von Gold selbst in Zeiten akuter finanzieller Anspannung nicht.

Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen in US-Dollar

Data as of 31 December, 2019. Sources: Bloomberg, Bank of International Settlements, UK Debt Management Office (DMO), Germany Finance Agency, Japan Securities Dealers Association, Nasdaq, World Gold Council. *Based on estimated one - year average trading volumes as of 31 December 2019, except for currencies to future exchanges, and gold - backed exchange - traded products. For methodology details visit the liquidity section at Goldhub.com

Verbesserte Portfolio-Performance

Langfristige Erträge, Liquidität und eine effektive Diversifizierung kommen der Gesamtperformance des Portfolios zugute: Die Beimischung von Gold verbessert die risikobereinigten Renditen eines Portfolios.

Unsere Analyse der Anlageperformance in den letzten fünf, zehn und 20 Jahren unterstreicht die positive Wirkung von Gold auf ein institutionelles Portfolio. Sie zeigt, dass der durchschnittliche US-Pensionsfonds höhere risikobereinigte Renditen erzielt hätte, wenn 2,5%, 5% oder 10% des Portfolios auf Gold entfallen würden. Dieser positive Effekt ist seit der globalen Finanzkrise besonders deutlich.

Mit Blick auf die Zukunft gilt eine stärkere Dynamik. Unsere Analyse zeigt, dass US-Dollar-basierte Anleger von einer wesentlichen Verbesserung der Performance profitieren können, wenn sie zwischen 2% und 10% eines gut diversifizierten Portfolios auf Gold setzen.

Die Goldmenge variiert je nach der individuellen Portfoliozusammensetzung. Im Großen und Ganzen gilt jedoch: Je höher das Risiko im Portfolio - sei es in Bezug auf Volatilität, Illiquidität oder die Konzentration von Vermögenswerten - desto größer ist die erforderliche Allokation auf Gold innerhalb der genannten Spanne, um dieses Risiko auszugleichen.

Unsere Analyse deutet darauf hin, dass die optimale Gewichtung von Gold in hypothetischen Portfolios statistisch signifikant ist, selbst wenn die Anleger von einer jährlichen Goldrendite zwischen 2% und 4% ausgehen - weit unter der tatsächlichen langfristigen historischen Performance.

Das gilt gleichermaßen für Anleger, die bereits andere Vermögenswerte zur Inflationsabsicherung halten, wie z.B. inflationsgebundene Anleihen, sowie für Anleger, die alternative Vermögenswerte wie Immobilien, Private Equity und Hedge-Fonds halten.

Gold ist mehr als ein Rohstoff

Gold wird oft nur als ein weiterer Rohstoff gesehen, sei es als Bestandteil eines Rohstoffindex (z.B. S&P GSCI Index, Bloomberg Commodity Index), als Wertpapier in einem ETF oder als Future, der an einer Rohstoffbörse gehandelt wird.

Gold weist in der Tat einige Ähnlichkeiten mit Rohstoffen auf. Es gibt jedoch einige wichtige Unterschiede:

  • Gold ist ein traditioneller „sicherer Hafen“: Knapp, aber hoch liquide, bietet es in schwierigen Zeiten einen wirksamen Schutz für das Portfolio.
  • Gold ist sowohl ein Anlage- als auch ein Luxusgut, was seine Korrelation zu anderen Vermögenswerten verringert.
  • Das Goldangebot ist ausgewogen, tief und breit, was Unsicherheit und Volatilität begrenzt.
  • Anders als einige andere traditionelle Rohstoffe verschwindet Gold nicht im Laufe der Zeit.

Diese einzigartigen Eigenschaften unterscheiden Gold von anderen Rohstoffen und unsere Analyse deutet darauf hin, dass das Edelmetall die Wertentwicklung von Portfolios mit passiven Rohstoffpositionen verbessern kann.

Gold übertrifft Rohstoffindizes und einzelne Rohstoffe

Source: Bloomberg, World Gold Council. Annualised returns from December 1999 to December 2019. Indices include: S&P GS Precious Metals Index , S&P GS Industrial Metals Index, S&P GS Non-Precious Metals Index, Gold (US $ / OZ) London PM fix.

Gold steigert die risikobereinigten Erträge durch Verringerung der Portfoliovolatilität und der Inanspruchnahme von Krediten über verschiedene Zeithorizonte

Vergleich des durchschnittlichen Portfolios gegenüber einem ähnlichen Portfolio mit 5% Gold über die letzten ein, fünf, zehn und zwanzig Jahre. *Based on performance between 31 December 1999 and 31 December 2019. The average PF portfolio is based on Willis Tower Watson Global Pension Assets Study 2019 and Global Alternatives Survey 2017. Ibid Source: Bloomberg, ICE Benchmark Administration, World Gold Council.

Fazit

Die Einstellung gegenüber Gold hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich verändert. Das ist zum einen auf den gestiegenen Wohlstand im Fernen Osten zurückzuführen. Zum anderen spielt Gold in institutionellen Anlageportfolios weltweit eine immer wichtigere Rolle.

Die einzigartigen Eigenschaften von Gold als knappes, hoch liquides und unkorreliertes Anlagegut machen deutlich, dass es langfristig als echter Diversifikationsfaktor fungieren kann.

Dank seiner Eigenschaft als Anlage- und Luxusgut konnte Gold in den letzten 50 Jahren durchschnittliche Renditen von etwa 10% erzielen - vergleichbar mit Aktien und mehr als Anleihen und Rohstoffe.

Seine traditionelle Rolle als sicherer Hafen kann Gold in Zeiten hohen Risikos voll ausspielen. Aber die doppelte Funktion von Gold als Anlage- und Konsumgut bedeutet, dass es auch in guten Zeiten positive Renditen erzielen kann.

Es ist davon auszugehen, dass diese Dynamik anhalten wird. Schließlich spiegelt sie die anhaltende politische und wirtschaftliche Unsicherheit, die anhaltend niedrigen Zinssätze und die wirtschaftlichen Bedenken hinsichtlich der Aktien- und Anleihenmärkte wider.

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