Business

IM FOKUS

Mitten im flüssigen Stahlbad: Die Falcon-Story

Eine Messsonde, die in flüssigen Stahl geschossen wird – und dort unter extremen Bedingungen präzise Messdaten liefern soll. Dahinter steckt Falcon, eine Entwicklung von Heraeus Electro-Nite. Die Geschichte führt von ersten Ideen und Prototypen über Rückschläge und Tests bis ins Stahlwerk – und zeigt, wie aus technischer Entwicklungsarbeit eine Lösung für eine der anspruchsvollsten Umgebungen der Industrie entstand.

Lesen Sie hier die ganze Falcon-Story

Heraeus Medevio investiert in neue Produktionsanlagen in Hanau

Heraeus Medevio investiert am Standort Hanau in neue Produktionsanlagen. Damit sollen die Fertigungskapazitäten verbessert, weiteres Wachstum am Standort ermöglicht und die Entwicklung und Herstellung komplexer Medizinprodukte unterstützt werden. Vier neue Anlagen sind bereits in Betrieb.

Dazu gehören eine automatisierte Anlage zum Aufsetzen und Prüfen medizinischer Bauteile, eine Sputteranlage für Beschichtungen, ein Laserschneidautomat sowie ein Laser-Schweiß-Automat.
 

Heraeus Precious Metals und Smoltek Hydrogen entwickeln Elektroden mit weniger Iridium

Für die Herstellung von grünem Wasserstoff wird unter anderem Iridium benötigt. Das Edelmetall ist jedoch knapp und teuer. Heraeus Precious Metals (HPM) und das schwedische Unternehmen Smoltek Hydrogen entwickeln deshalb gemeinsam eine neue Elektrode, die mit deutlich weniger Iridium auskommen soll.

Die Elektrode kommt in sogenannten PEM-Elektrolyseuren zum Einsatz, die Wasser mithilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten. Smoltek bringt dafür seine Elektrodentechnologie ein, HPM seine Erfahrung mit Katalysatoren und Beschichtungen. Ziel ist es, das vorhandene Iridium effizienter zu nutzen, ohne die Leistungsfähigkeit der Elektrode zu beeinträchtigen.
 

Elektrostapler sparen jährlich mehr als 100 Tonnen CO₂

An den Standorten Hanau und Kleinostheim fahren seit dem ersten Quartal 2026 alle Stapler von Heraeus Site Operations (HSO) elektrisch. Die schrittweise Umstellung von Diesel- auf Elektrostapler spart nach Angaben von HSO jährlich mehr als 100 Tonnen CO₂. Zusätzlich ersetzte die HSO zwei weitere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor durch vollelektrische Fahrzeuge. Die Elektrifizierung der Flotte ist eine der Maßnahmen, mit denen Heraeus seine Nachhaltigkeitsstrategie im Arbeitsalltag umsetzt.

Hier finden Sie unseren Nachhaltigkeitsbericht 2025

Heraeus beendet Direktvertrieb von Edelmetallen an Privatkunden

Heraeus beendet zum 30. November 2026 den Direktvertrieb von Edelmetallprodukten an Privatkunden. Betroffen sind der Heraeus Goldstore in Hanau, der Online-Shop heraeus-gold.de und der Ankauf von Edelmetallen von Privatkunden. Die anschließende Abwicklung soll bis Ende des ersten Quartals 2027 abgeschlossen sein.

Die Entscheidung ist Teil der langfristigen strategischen Ausrichtung der Heraeus Gruppe. Das Unternehmen will sich stärker auf seine Kern- und Wachstumsgeschäfte konzentrieren. Dazu zählen insbesondere Geschäftsmodelle mit gewerblichen Kunden (B2B), innovative Technologien und zukunftsorientierte Wachstumsfelder.

Der Betrieb von stationärem Geschäft und Online-Shop erfordert nach Angaben von Heraeus Precious Metals Prozesse und Strukturen, die nicht mehr zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens passen.

Was bedeutet das für Kunden?

Der Geschäftsbetrieb wird bis zum 30. November 2026 fortgeführt. Alle bis dahin eingegangenen Bestellungen werden ordnungsgemäß bearbeitet und ausgeliefert.

Für Kunden mit laufenden Gold-Sparplänen werden derzeit unterschiedliche Alternativen erarbeitet und rechtlich geprüft. Die betroffenen Kunden werden rechtzeitig informiert.

Weiterführende Informationen finden Sie in den Fragen und Antworten unter diesem Artikel und auf der Website: www.heraeus-gold.de/wir-schliessen.

ORGANISATION

Personelle Veränderungen

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die personellen Veränderungen der vergangenen Monate.

Stella Bauer übernimmt Leitung von IP Legal

Seit dem 1. September 2026 leitet Dr. Stella Bauer den Bereich Intellectual Property Legal (IP Legal) bei Heraeus. Sie folgt auf Thomas Spernat, der die Position zuvor innehatte. Gemeinsam mit ihrem Team wird Bauer die globale IP-Strategie weiterentwickeln und die Geschäftsbereiche dabei unterstützen, Innovationen zu schützen. Die promovierte Chemikerin ist seit 2017 bei Heraeus und war in verschiedenen Funktionen innerhalb der IP-Organisation tätig. Unter anderem war sie an der Weiterentwicklung des Patent- und Schutzrechtsportfolios beteiligt.
 

Stefan Hermes verlässt Heraeus

Stefan Hermes, Group Digital & Excellence Officer, verlässt Heraeus auf eigenen Wunsch. Er gehörte der Heraeus Gruppe seit 2016 an und verantwortete seit Oktober 2022 die gruppenweiten Digital- und Excellence-Initiativen. In dieser Zeit wirkte Hermes daran mit, Excellence und den Heraeus Digital Hub als interne Service Provider zu etablieren und konkrete Anwendungsfälle zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit umzusetzen. Die Nachfolge war bis zum Redaktionsschluss noch nicht geregelt. 

KULTUR

Frankly Speaking

Geschäftsreisen durch unsere verschiedenen Geschäftsbereiche bieten immer eine gute Gelegenheit, den Puls unserer Organisation zu fühlen. Bei meinen jüngsten Besuchen in den USA, Singapur und China ist mir eines besonders aufgefallen: Heraeus 2030 nimmt Gestalt an. Nicht aufgrund von Präsentationen oder Plänen, sondern weil ich die Entwicklung in unseren Geschäftsbereichen und in den Gesprächen mit unseren Kolleginnen und Kollegen erlebt habe.

Meine erste Station war unser Geschäftsbereich in Norwood in den USA, wo wir einen außergewöhnlichen Meilenstein gefeiert haben: 100 Jahre Norwood.

Für mich war diese Feier etwas ganz Besonderes, da sie auch eine persönliche Bedeutung hatte. Nachdem Heraeus Norwood übernommen hatte, durfte ich das Geschäft zwei Jahre lang leiten. Nun zurückzukehren und viele vertraute Gesichter wiederzusehen, hat mich sehr bewegt. Einige Kolleginnen und Kollegen sind seit Jahrzehnten im Unternehmen. Ihre Geschichten haben mir vor Augen geführt, wie viel Wissen, Erfahrung und Engagement im Laufe des vergangenen Jahrhunderts aufgebaut wurden. Am stärksten beeindruckt hat mich der Stolz, den die Menschen auf das empfinden, was sie über viele Jahre hinweg aufgebaut haben. Es hat mich daran erinnert, dass wir bei aller Gestaltung der Zukunft auch stolz auf das sein sollten, was uns dorthin gebracht hat.

Von dort reiste ich nach Singapur, um Kolleginnen und Kollegen von HET und Medevio zu treffen und unseren Dialog über Heraeus 2030 fortzusetzen.

Ein Erlebnis ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Ich besuchte das Materialentwicklungslabor eines unserer Kooperationspartner, in dem Robotik und künstliche Intelligenz bereits Hand in Hand arbeiten, um die Entwicklung von Rezepturen und die Materialinnovation zu beschleunigen. Zu sehen, wie ein Labor auf diese Weise arbeitet, hat eines ganz deutlich gemacht: KI wird zu einem unverzichtbaren Werkzeug dafür, wie wir Innovationen vorantreiben, Probleme lösen und Werte schaffen.

Wir bei Heraeus müssen diese Chancen nutzen. KI wird Neugier, Fachwissen oder Kreativität nicht ersetzen. Sie kann jedoch die Wirkung all dieser drei Faktoren erheblich steigern. Der Besuch in Singapur hat bereits gezeigt, was möglich ist.

Diese Erfahrung hat mich auf meiner Weiterreise nach China begleitet.

Meine letzte Station war Shanghai. Dort traf ich im Rahmen einer Townhall mehr als 800 Kolleginnen und Kollegen – sowohl vor Ort als auch online – und besuchte unsere Standorte in Changshu. Während des gesamten Besuchs hatte ich viele Gelegenheiten, mit Kolleginnen und Kollegen über Heraeus 2030 zu sprechen und zu sehen, wie unsere strategischen Prioritäten in die Praxis umgesetzt werden.

Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit der Gespräche. Die Kolleginnen und Kollegen stellten direkte Fragen, hinterfragten Annahmen und teilten offen ihre Perspektiven. Viele sagten mir im Anschluss, dass Heraeus 2030 nun viel konkreter für sie sei, weil sie bereits die ersten Schritte erkennen könnten und verstünden, wohin die Reise geht. Das hat mich ermutigt. Ein offener Dialog schafft Klarheit – und Klarheit schafft Vertrauen.

Während meines Besuchs nahm ich außerdem an der Einweihung der China Innovation Community teil. Für mich spiegelt sie zwei wichtige Elemente von Heraeus 2030 wider. Erstens wird Innovation stärker, wenn Expertinnen und Experten aus verschiedenen Operating Companies zusammenarbeiten und voneinander lernen. Zweitens entfaltet Innovation dann die größte Wirkung, wenn sie Kundennähe hat. Genau darum geht es bei unserem Ansatz „In China, for China“: die lokale Forschung und Entwicklung zu stärken, Innovationsfähigkeiten auszubauen und lokale Teams zu befähigen, schnell auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren. Zu sehen, wie beide Prinzipien in die Praxis umgesetzt werden, hat mir die Zuversicht gegeben, dass sich unsere Strategie zunehmend in unserer Arbeitsweise widerspiegelt.

Und ja – ich habe auch einen tanzenden Roboter getroffen. Neben dem Unterhaltungswert war er eine weitere Erinnerung daran, wie schnell sich die Technologie weiterentwickelt und wie wichtig es ist, neugierig zu bleiben.

Auf meiner Heimreise dachte ich über die vielen Gespräche nach, die ich unterwegs geführt hatte. Unterschiedliche Geschäftsbereiche. Unterschiedliche Märkte. Unterschiedliche Perspektiven. Und doch gab es eine gemeinsame Verbindung: den gemeinsamen Willen, Heraeus voranzubringen. Zu sehen, wie sich unsere strategischen Prioritäten an so vielen unterschiedlichen Orten widerspiegeln, hat mir bewusst gemacht, dass Heraeus 2030 längst nicht mehr nur etwas ist, worüber wir sprechen – zunehmend prägt es auch unsere Zusammenarbeit.

Das gibt mir die Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Vielen Dank an alle, die unterwegs ihre Ideen, Fragen und Perspektiven mit mir geteilt haben. Ich freue mich darauf, den Dialog fortzusetzen.

Bleiben wir im Austausch.

Frank Stietz

„Aufzuhören war der eigentliche Erfolg.“

Ein Innovationsprojekt erreichte sein ursprüngliches Ziel nicht. Beate Burkhart erzählt, warum gerade ein Projekt ohne Happy End ihr Verständnis von Ownership nachhaltig geprägt hat.

Die letzten Testergebnisse ließen keinen Interpretationsspielraum. Noch wenige Wochen zuvor hatte eines der Innovationsteams der Heraeus Covantics ein weiteres Teilprojekt gestartet – in der Hoffnung, doch noch einen Weg zu finden, die Anforderungen des Kunden zu erfüllen. Jetzt war klar: Auch dieser Weg würde nicht zum Ziel führen.

„Zum ersten Mal ging es nicht mehr darum, wie das Projekt weitergehen könnte. Sondern darum, ob man es beenden musste“, erinnert sich Beate Burkhart, heute President von Heraeus Epurio und bis vor Kurzem Head of Innovation bei Heraeus Covantics.

Auch wenn im Innovationsumfeld solche Entscheidungen immer wieder getroffen werden müssen, sind sie nie einfach. Eine Erfahrung, die auch Beate Burkhart sehr gut kennt. Heute sagt sie:
„Aufzuhören war der eigentliche Erfolg. Das klingt für viele vielleicht erst einmal widersprüchlich. Schließlich hatte das Projekt sein ursprüngliches Ziel nicht erreicht. Aber rückblickend war genau diese Entscheidung die wichtigste.“

Wie wichtig ist Unternehmenskultur?

Welche Rolle spielt Unternehmenskultur auf dem Weg zu den Zielen von Heraeus 2030? Darüber sprechen Martina Gieg, Chief Human Resources Officer, und Nikolas Pojezny, President von Heraeus Covantics, in einer Folge des Video-Podcasts „Let’s Talk“.

Im Gespräch berichten beide auch von persönlichen Erfahrungen und Momenten, in denen ihnen die Bedeutung von Kultur und den Heraeus Principles besonders bewusst wurde.

Heraeus zieht vereinbarte Tariferhöhung vor

Das Group Executive Leadership Team (GELT) hat die Tariferhöhung für Heraeus vom 1. Januar 2027 auf den 1. Oktober 2026 vorgezogen. Damit steigen die Entgelte und Ausbildungsvergütungen bereits drei Monate früher um 2,1 %. Über den Zeitpunkt der zweiten Stufe der Tariferhöhung um weitere 2,4 % wird das GELT im Sommer 2027 entscheiden. Auf die Erhöhungen hatten sich die Chemie-Gewerkschaft IGBCE und der Arbeitgeberverband BAVC Ende März 2026 geeinigt. Die Einigung sah vor, dass Betriebe mit wirtschaftlich guter Entwicklung die Erhöhung vorziehen können.
 

Rückblick auf das Heraeus Familienfest 2026

Unter dem Motto „Wir sind Heraeus“ kamen am 19. September mehrere tausend Mitarbeitende, Gesellschafterinnen und Gesellschafter sowie deren Familien auf dem Heraeus Gelände in Hanau zusammen. Bei bestem Spätsommerwetter bot das Familienfest einen Tag voller Begegnungen, Unterhaltung und Einblicke in die Welt von Heraeus.

Musik, Comedy und Akrobatik auf drei Bühnen, zahlreiche Mitmachangebote sowie die Heraeus Welt und die Erlebniswelt Ausbildung boten für Groß und Klein viel zu entdecken. Vor allem aber war das Fest eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Heraeus gemeinsam zu erleben.

Unser Video blickt auf den Tag zurück und lässt Gäste mit ihren persönlichen Eindrücken zu Wort kommen.

50 Nachwuchskräfte starten nach ihrem Abschluss ins Berufsleben

50 Auszubildende und dual Studierende haben bei Heraeus ihre Ausbildung oder ihr duales Studium erfolgreich abgeschlossen. 41 von ihnen setzen ihren beruflichen Weg bei Heraeus fort. Zehn Nachwuchskräfte erreichten die Abschlussnote 1.

Die Absolventinnen und Absolventen qualifizierten sich in insgesamt 17 Berufsbildern und Studienrichtungen – von technischen, naturwissenschaftlichen und kaufmännischen Ausbildungsberufen bis zu dualen Bachelorstudiengängen. Bei einer Abschlussfeier in Hanau würdigte Heraeus gemeinsam mit Familien, Wegbegleitenden sowie Kolleginnen und Kollegen ihre Leistungen.

Ende August starteten 70 neue Auszubildende und dual Studierende bei Heraeus in ihren ersten Ausbildungsjahrgang.

Einkaufsaktion für den guten Zweck

Mehr als 120 Freiwillige von Heraeus Singapur, China unterstützten im Juli das „Project 200 = 100“ der Organisation Heartwarmers. Dabei konnten einkommensschwächere Familien Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs im Wert von bis zu 200 Singapur-Dollar auswählen und zahlten dafür selbst 100 Singapur-Dollar. Den übrigen Betrag finanzierten Spenden und Sponsoren. Mitarbeitende von Heraeus und ihre Familien halfen unter anderem an den Lebensmittelständen, beim Einkauf und beim Verpacken. 

Schulmaterial für Familien in Gwinnett County

Zum Start des neuen Schuljahres beteiligte sich das Team von Heraeus in Buford, Georgia, USA am jährlichen „Book Bag Bash“ des Gwinnett County Co-Op. Mitarbeitende sammelten und spendeten Schulmaterial, mit dem Rucksäcke für Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien im Gwinnett County gefüllt wurden. Von Heften und Stiften bis zu Ordnern kamen verschiedene Materialien für den Schulalltag zusammen. Mitarbeitende von Heraeus unterstützten außerdem die Veranstaltung vor Ort.
 

Heraeus gratuliert Dr. Jürgen Heraeus zum 90. Geburtstag

Dr. Jürgen Heraeus hat am 2. September seinen 90. Geburtstag gefeiert. Zahlreiche Mitarbeitende und ehemalige Weggefährten sprachen ihm im Rahmen eines Geburtstagsposts auf Heraeus touch ihre Glückwünsche aus. Viele teilten gemeinsame Anekdoten sowie Bilder aus den letzten Jahrzehnten.

Zu den ersten Gratulanten gehörten Franz Haniel und Frank Stietz.

„Lieber Jürgen, für mich stehst Du wie kein anderer für das, was einen großen Familienunternehmer ausmacht: langfristig zu denken, Verantwortung zu übernehmen und das Unternehmen stets über die eigene Person zu stellen. Zugleich hast Du es verstanden, die größer werdende Familie zusammenzuhalten und den Blick immer auch auf die kommenden Generationen zu richten.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute zum Geburtstag!“

Franz Haniel, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Heraeus Gruppe
 
„Wir sind sehr stolz auf unsere einzigartige Unternehmenskultur bei Heraeus. Innovationsgeist, Verantwortungsbewusstsein, Pragmatismus, Respekt und Wertschätzung füreinander sind Werte, die unser Handeln bei Heraeus leiten. Diese Kultur ist kein Zufall. Diese Kultur haben Sie uns vorgelebt und mitgegeben.

Lieber Jürgen Heraeus, ich sende Ihnen die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag!“

Frank Stietz, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Gruppe

Über 56 Jahre hat Jürgen Heraeus das Familienunternehmen geprägt. Er war von 1983 bis 2000 Vorsitzender der Geschäftsführung und anschließend bis 2020 als Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Heraeus Holding GmbH tätig.

In dieser Zeit trieb Jürgen Heraeus die Internationalisierung von Heraeus vom deutschen Materialspezialisten zu einem bedeutenden Global Player voran. Weit über seine aktive Zeit hinaus hat er die Entwicklung von Heraeus beeinflusst und ist bis heute als Gesellschafter dem Unternehmen und seinen Mitarbeitenden eng verbunden.