Pressemitteilung:
Patienten mit Risikofaktoren profitieren bei endoprothetischen Eingriffen von COPAL® G+C von Heraeus Medical

01.06.2021

  • Neue Studien zeigen Vorteile von zweifach antibiotikahaltigem Knochenzement (COPAL® G+C) zur Reduktion periprothetischer Gelenkinfektionen bei Risikopatienten auf
  • 34% Reduktion des Infektionsrisikos bei Primäreingriffen
  • 57% Reduktion des Infektionsrisikos bei aseptischen Knie-Revisionen

Risikopatienten profitieren von Knochenzement mit Antibiotikakombination
COPAL® G+C Knochenzement mit zwei Antibiotika ist seit langem bewährt beim Einsatz von Revisionen nach Ersatz von Hüft- oder Kniegelenken. Der Vorteil von zweifach antibiotikahaltigem Knochenzement hat sich zudem in der Hemiarthroplastik bei Risikopatienten zur Reduktion von Infektionen nach Gelenkersatz gezeigt. Neue retrospektive Studien weisen nun darauf hin, dass auch bei der Fixierung von Hüft- oder Kniegelenken von Risikopatienten in der Primärendoprothetik und aseptischer Revisionsendprothetik beim Knie der Einsatz von COPAL® G+C mit seiner darin enthaltenen Antibiotikakombination das Infektionsrisiko senken kann.

Mehr als 30% der Patienten weisen mindestens 2 Risikofaktoren auf
Bei der Versorgung von Hüft- und Kniegelenksprothesen ist die periprothetische Infektion (PJI) eine gefürchtete Komplikation, die für Patienten lebensbedrohlich und für Krankenhäuser kostenintensiv sein kann. Patientenindividuelle Risikofaktoren können die Entwicklung einer PJI begünstigen. Im Schnitt weisen mehr als 30% der Patienten mindestens 2 Risikofaktoren auf. In einigen Ländern (Finnland, Deutschland) trifft dies auf bis zu 50% der Patienten zu. Hierzu zählen unter anderem Übergewicht, Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen. Aber auch frühere operative Eingriffe oder Infektionen.

34% Reduktion des Infektionsrisikos in der Primärendoprothetik
COPAL® G+C, ein zweifach antibiotikahaltiger Knochenzement, kann einer neueren Studie zufolge im Vergleich zu Knochenzement mit nur einem Antibiotikum die Häufigkeit von periprothetischen Infektionen bei Risikopatienten nach einer Primärversorgung des Knies bzw. der Hüfte um 34% reduzieren. Beim Hüftgelenkersatz wurde COPAL® G+C bei Vorliegen von 3 oder mehr Risikofaktoren verwendet. Beim Kniegelenkersatz erfolgte der Einsatz von COPAL® G+C bereits ab 2 oder mehr Risikofaktoren.

57% Reduktion des Infektionsrisikos bei aseptischer Knie-Revision
Vorteile des Einsatzes von doppelt beladenem Knochenzement (COPAL® G+C) zur Reduktion von PJI bei Risikopatienten sind auch bei der Versorgung von aseptischen Knie-Revisionen zu sehen. Eine aktuelle Studie weist eine Reduktion des Infektionsrisikos bei aseptischen Knie-Revisionen um 57% auf.

Ein Verzeichnis der Studien und weitere Erläuterungen sind erhältlich unter: www.heraeus-medical.com

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Über Heraeus Medical
Heraeus Medical ist führend im Bereich der Knochenzemente und Biomaterialien für die chirurgische Orthopädie und Unfallchirurgie. Damit leistet das Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zur Unterstützung des Operateurs und des OP-Teams und zur Verbesserung der Operationsergebnisse. Im Bereich der Biomaterialien fokussiert sich Heraeus Medical auf Produkte zum Einsatz in der Knochen- und Gelenkchirurgie. Das Kernprodukt PALACOS® gilt als Goldstandard unter den Knochenzementen und hat sich seit über sechs Jahrzehnten im klinischen Einsatz bewährt. Mit PALACOS® R+G wurde vor fast 50 Jahren der erste industriell gefertigte Knochenzement mit Antibiotikum zur Infektionsprophylaxe in der Endoprothetik entwickelt. Das COPAL® Portfolio umfasst Knochenzemente mit Antibiotikakombinationen und Produkte für das Infektionsmanagement in der septischen Chirurgie.

Über Heraeus
Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit führendes Portfoliounternehmen in Familienbesitz. Die Wurzeln des 1851 gegründeten Unternehmens reichen zurück auf eine seit 1660 von der Familie betriebene Apotheke. Heraeus bündelt heute eine Vielzahl von Geschäften in den Feldern Umwelt, Energie, Elektronik, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte Heraeus einen Gesamtumsatz von 20,3 Milliarden Euro und beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter in 40 Ländern. Heute zählt Heraeus zu den Top 10 Familienunternehmen in Deutschland und hat eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten. Mit fachlicher Kompetenz, Exzellenz sowie der Ausrichtung auf Innovationen und eine unternehmerisch geprägte Führungskultur streben wir danach, unsere Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Für unsere Kunden schaffen wir hochwertige Lösungen und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir einzigartige Material-Kompetenz mit Technologieführerschaft verbinden.

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