Infektionsgefährdete Patienten

Periprothetische Infektionen (PPI) sind eine ernst zu nehmende Komplikation bei endoprothetischen Eingriffen. Das Infektionsrisiko nach Primäreingriffen liegt bei bis zu 2% und steigt auf ca. 5% bei Revisionseingriffen.

Diverse Risikofaktoren können in der Primär- und Revisionsendoprothetik Infektionen verursachen.

In der Prävention von Infektionen ist es essentiell sowohl die Komorbiditäten des Patienten als auch die operationsassoziierten Risiken zu berücksichtigen*:

  • Alter
  • BMI
  • Diabetes mellitus
  • Entzündliche oder organische Erkrankung
  • Verlängerte Operationszeit
  • Frühere Infektionen oder Steroidinjektionen

(*Auszug möglicher Risikofaktoren, die mit PPI assoziiert werden)

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Risikoadaptierter Ansatz in der Endoprothetik

Komorbiditäten und Begleitumstände beeinflussen das Infektionsrisiko des Patienten signifikant und sollten bei der Wahl des Knochenzementes bei infektgefährdeten Patienten berücksichtigt werden. Zweifach antibiotikahaltiger Knochenzement bietet ein breites Wirkspektrum gegen die für PPI klinisch relevanten Keime und damit der Prävention von periprothetischen Infektionen.

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“… the more frail a patient is we have to use everything we have to avoid infection ... because in this kind of patient we have the worst [outcome] in PJI … ”(Pablo Sanz-Ruiz in ScienceCast “Clinical evidence for prophylactic use of ALBC”)